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Unsere TOP 5-Naturschutzprojekte 2025

Wissenswertes

PLATZ 1: LBV-FLEDERMAUSPARK, MÜNCHEN-AU

Im August wurde Münchens erster Fledermauspark eröffnet – mit mehreren hundert Gästen. Sechs verschiedene Fledermausarten mit über 120 Tieren konnten wir inzwischen im Park feststellen. Der Ort ist zum Refugium für die Nachtjäger geworden und begeistert Besuchende mit Infotafeln und der Soundinstallation, die Fledermauslaute für Menschen hörbar macht. Aktuell halten unsere Fledermäuse Winterschlaf. Ab April 2026 gibt es dann wieder Bat-Action im Park!
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PLATZ 2: PESTIZIDMESSUNGEN, MÜNCHEN LANDKREIS

Mit unseren Pestizidmessungen in kleinen Fließgewässern (z.B. Bäche) im Landkreis München konnten wir belegen, dass Schadstoffeinträge bei Starkregen höher ausfallen als bei „normalem“ Regen. Es gelangen Mengen chemischer Wirkstoffe ins Wasser, die gesetzliche Grenzwerte teilweise deutlich überschreiten – eine Gefahr für Mensch und Natur. Die Studie ist ein wichtiger Impuls für neue, ereignisbezogene Messungen durch die Wasserwirtschaftsämter, von denen wir mehrfach kontaktiert wurden. 
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PLATZ 3: SEIGE AM GRÖBENBACH, AUBING-LOCHHAUSEN-LANGWIED

In unserem LBV-Biotop am Gröbenbach haben wir eine Mulde mit wechselndem Wasserstand angelegt. In Zeiten, in denen natürliche Feuchtgebiete schwinden, ist dies eine besonders wertvolle Maßnahme für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt. Und in der Tat: Bereits in diesem Jahr wurde die Seige von der vom Aussterben bedrohten Bekassine als Rastplatz genutzt und erste Amphibien haben sich angesiedelt. 
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PLATZ 4: NEUER ARBEITSKREIS EULEN, MÜNCHEN STADT UND LANDKREIS

Anfang 2025 wurde ein neuer Arbeitskreis „AK Eulen“ gegründet. Über 40 Ehrenamtliche setzen sich seither für den Schutz der Münchner Eulenvögel ein – vom eindrucksvollen Uhu bis zum kleinen Raufußkauz. Zu den wichtigsten Aufgaben des Arbeitskreises gehören die Pflege von mehr als 150 Nistkästen sowie das Monitoring der Vögel. Bruterfolge bei allen Eulenarten bestätigen, wie wichtig der Arbeitskreis für den Artenzschutz in und um München ist.
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PLATZ 5: UMZUG DES SPATZENTURMS, NEUPERLACH

Mit großem Gerät  wurde der LBV-Spatzenturm auf dem Hanns-Seidl-Platz wegen Baumaßnahmen umgesiedelt – mitsamt einer tonnenschweren Stahlskulptur, die den Haussperlingen als Rückzugsort dient. Seit vielen Jahren befinden sich ihre Brutplätze im Turm, da natürliche Nistgelegenheiten kaum noch vorhanden sind. Ein Happy End gab es direkt: Kaum war der Turm am neuen Standort angekommen, schon sind die Spatzen wieder eingezogen.
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