
Der Waldkauz ist vorwiegend nachtaktiv und wird bis zu 38 cm groß.
Wegen ihres originellen Aussehens mit den großen, nach vorne gerichteten Augen gehören die Kauze zu den beliebtesten Vögeln, doch ihre Zahl geht zurück. Ein Grund dafür ist, dass es nicht mehr genügend natürliche Baumhöhlen gibt, in denen sie ihre Jungen großziehen können. Um dem Mangel an Brutplätzen entgegenzuwirken, hat der LBV München 157 Nistkästen weit verteilt über Stadt und Landkreis aufgehängt, in denen die Eulen nisten können.
Die Pflege und die Kontrolle dieser Nistkästen stellen einen erheblichen Aufwand dar. Daher freuen wir uns, dass wir über 40 Ehrenamtliche für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten – unter anderem dank der Zeitungsartikel in Münchner Merkur und TZ, die auf unser Projekt aufmerksam gemacht haben. Nach einem Infoabend mit vielen Besuchenden werden die Nistkastenbetreuer/-innen nun vom LBV-Team geschult und eingearbeitet … und dann kann es losgehen!
Einmal im Jahr müssen die Kästen, die teilweise hoch in Bäumen hängen, in Teams von mindestens zwei Personen gepflegt und kontrolliert werden. Dabei werden das alte Nest sowie Schmutz entfernt, und es wird geprüft, ob im Kasten genistet wurde.
Da die Balzzeit sowohl bei Waldkauz als auch bei Raufußkauz vorüber ist und die Brutzeit begonnen hat, hoffen wir auf viel Nachwuchs in unseren Eulennistkästen. Unseren neuen Ehrenamtlichen möchten wir für ihr Engagement für Münchens Eulen danken!
