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Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur

Was wir tun

Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur

In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten profitieren davon allerdings nicht. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energetische Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. Seit 2016 wird sogar der ehemalige „Allerweltsvogel“ Haussperling auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt.

Hilfe für Spatz, Mauersegler, Schwalben und Co.

Doch der Konflikt zwischen Stadtwachstum, klimagerechtem Bauen und Artenschutz kann gelöst werden. Seit 2005 arbeitet der Landesbund für Vogelschutz in München mit dem Projekt „Artenschutz an Gebäuden“, das Gebäudebrüter und ihre Lebensraumansprüche in den Fokus stellt, erfolgreich gegen den Rückgang dieser Arten. 2016 wurde die Schutzarbeit mit dem Projekt „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“ auf ganz Bayern ausgedehnt. Ziel ist es, bayernweit den Rückgang stadttypischer Vogelarten aufzuhalten und den Schutz von Mauersegler, Schwalben und aller anderen Gebäudebrüter voranzutreiben – der Spatz ist dabei unser Botschafter für grünere und lebenswerte Städte.

Das Projekt "Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur" ist auf eine projekteigene Homepage umgezogen.

Alles rund ums Projekt finden Sie hier: www.botschafter-spatz.de

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