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Hecken checken vor dem Rückschnitt

Wissenswertes

Vogel A - Z

Am 30. September hat die Vogelschutzzeit geendet. Größere Rückschnitte, Radikalschnitte und Fällungen von Hecken, Sträuchern und Bäumen sind jetzt innerhalb der dafür geltenden gesetzlichen Regelungen wieder erlaubt. 

ABER: Bitte denken Sie vor und während der Arbeiten an die Wildtiere, die in den Gehölzen zuhause sind!

  • Amseln, Haussperlinge, Rotkehlchen, Zaunkönige und viele andere Vogelarten leben in Hecken und Sträuchern. Ein kompletter Rückschnitt beraubt sie ihres Lebensraums.
  • Auch Eichhörnchen, Bilche und andere Kleintiere sind in Gartengehölzen zuhause und brauchen Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.
  • Am Heckenfuß suchen Igel, Erdkröten, Blindschleichen und Insekten Unterschlupf - und vielleicht irgendwann ein Plätzchen für den Winterschlaf oder die Winterstarre.

So unterstützen Sie die Tierwelt trotz Hecken- und Baumschnitt: 

  • In Etappen arbeiten: Teilbereiche der Gehölze als Lebensraum und Rückzugsmöglichkeit bis zum nächsten Schnitt stehen lassen.
  • Laub und Schnittgut: Stellenweise liegen lassen und mit Laub- und Reisighaufen oder Totholzbereichen Unterschlupf für Wildtiere schaffen.
  • Nahrungsoasen erhalten: Fruchttragende Hecken und Sträucher nicht komplett zurückschneiden, da sie Vögeln im Herbst und Winter überlebenswichtige Nahrung bieten.

>> Wie Sie einen Totholzhaufen anlegen, ein Igelhaus bauen oder einen Naturteich anlegen, erfahren Sie Schritt für Schritt mit unseren „Bausteinen für einen naturnahen Garten“.