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Hilfe für Schwalben in München und Oberbayern

Wissenswertes

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Schwalbenkatastrophe im September 2024: Langanhaltender Starkregen und plötzliche Kälte wurden für tausende Schwalben in Bayern und Österreich zur Todesfalle. Die fatale Witterungslage überraschte sie auf ihrem Zug in die südlichen Winterquartiere, und sie fielen erschöpft, unterkühlt und völlig durchnässt vom Himmel.

Die Mehlschwalbe - ein kleiner fliegender Glücksbote

Noch stärker als die Rauchschwalben waren die Mehlschwalben betroffen, ihre Bestände wurden deutlich dezimiert. Dabei ist die Lage der kleinen „Glücksboten“ ohnehin nicht gut: Ihre Lebensräume mit ausreichend Insektennahrung, Lehmböden für den Nestbau und Nistmöglichkeiten an Häusern gehen immer weiter zurück. Seit 2016 gilt die Mehlschwalbe in Bayern als gefährdet.

Sylvia Weber, Projektleiterin für „Artenschutz an Gebäuden“, unterstützt die Schwalben in München seit vielen Jahren mit ihrem ehrenamtlichen Team. Auch in anderen Gebieten Oberbayerns helfen wir den kleinen Glücksboten: Stefanie Gansbühler, Projektleiterin für „Gebäudebrüter in Oberbayern“, sorgt dafür, dass bestehende Kolonien in dieser Brutsaison durch zusätzliche Nisthilfen unterstützt werden, damit sich möglichst viele Mehlschwalben erfolgreich fortpflanzen können. Dabei wird sie von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt, die sich vor Ort für die Schwalben engagieren.

Haben Sie Schwalben am Haus oder können beobachten, wo Paare oder Kolonien nisten? Dann helfen Sie uns beim Schutz der Mehl- und Rauschschwalben, indem Sie Ihre Sichtung in unsere Gebäudebrüter-Datenbank eintragen. Viele interessante Infos über Schwalben und wie man ihnen helfen kann, finden Sie in unserer neuen Broschüre „Der kleine Schwalbenratgeber“