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Die fünf häufigsten Münchner Entenarten erkennen und unterscheiden

Wissenswertes

Wenn Sie an eine Ente denken, haben Sie vermutlich eine Stockente im Kopf. Sie ist die häufigste Entenart in Deutschland und das ganze Jahr über zu beobachten. Doch es gibt weitere Arten - und mit der unserer Bestimmungshilfe werden Sie schnell zum „Entenprofi“! 

Stockente (größte heimische Schwimmente)

  • Lebensraum: nahezu alle Gewässer, von Tümpeln bis zu Flüssen
  • Jahreszeit: ganzjährig
  • Gefieder: Männchen mit metallisch grünem Kopf und weißem Halsring, Weibchen grau-braun gesprenkelt
  • Achtung: Während der Mauser im Sommer ist auch das Männchen unscheinbar braun und kann mit dem Weibchen verwechselt werden – man erkennt es am gelben Schnabel

Mandarinente (mittelgroß und kompakt)

  • Lebensraum: ruhige Gewässer, oftmals mit Ufervegetation – ursprünglich in Ostasien beheimatet
  • Jahreszeit: ganzjährig
  • Gefieder: Männchen schillernd bunt mit auffälligem Schopf und segelartigen Schmuckfedern an den Flügeln, Weibchen graubraun mit weißem Liedstrich
  • Schnabel: Männchen rot

Reiherente (klein und "knuffig")

  • Lebensraum: fast alle Gewässer, an Flüssen eher selten
  • Jahreszeit: ganzjährig
  • Gefieder: Männchen schwarz mit weißen Flanken und langem Federschopf, Weibchen dunkelbraun mit kleinem Federschopf
  • Augen: leuchtend gelb

Kolbenente (etwas kleiner als die Stockente)

  • Lebensraum: Seen und Teiche
  • Jahreszeit: ganzjährig, vermehrt im Winter
  • Gefieder: Männchen mit großem, rotbraun leuchtendem Kopf und Federhaube, Weibchen unauffällig braun mit helleren Wangen
  • Augen und Schnabel: leuchtend rot (Männchen)

Tafelente (etwas kleiner als die Stockente)

  • Lebensraum: Seen und Teiche
  • Jahreszeit: ganzjährig, vermehrt im Winter
  • Gefieder: Männchen mit kastanienbraunem Kopf und hellgrauem Körper, Weibchen braungrau mit hellerem Kopf
  • Augen: leuchtend rot (Männchen)