Zum Hauptinhalt springen
Spenden

Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)

Wissenswertes

Vogel A - Z

Laut Legende ließ Petrus seine Schlüssel auf die Erde fallen und an dieser Stelle wuchs der erste „Himmelsschlüssel“, wie die Schlüsselblume im Volksmund auch genannt wird.

Wiesen-Schlüsselblume auf der Allacher Heide - G. Heinz

Laut Legende ließ Petrus seine Schlüssel auf die Erde fallen und an dieser Stelle wuchs der erste „Himmelsschlüssel“, wie die Schlüsselblume im Volksmund auch genannt wird. Und tatsächlich erinnert ihr Blütenstand doch an ein Schlüsselbund. Der lateinische Name der Wiesen-Schlüsselblume „Primula veris“ dagegen bedeutet „Erste des Frühlings“ und mit einer Blütezeit von April bis Juni gehört sie auch zu den ersten Frühlingsblühern. Meist in kleineren Gruppen stehend zeigt sie dann ihre duftenden goldgelben Blüten. Diese stehen in Dolden mit fünf bis zwanzig Blüten an einen blattlosen Stiel. Den Winter überdauert die mehrjährige Pflanze in einem dicken kurzen Wurzelrhizom, aus dem sich früh im Jahr der neue Spross gen Himmel streckt.
Magere Rasen und Wiesen, aber auch Waldränder und lichte Wälder sind der Lebensraum der Wiesen-Schlüsselblume. Hauptsache der Boden ist kalkhaltig.
In den unteren Pflanzenteilen enthält die Blume viel Saponine. Diese wirken bei Husten schleimlösend und werden daher in der Medizin eingesetzt. Früher wurde die Wurzel außerdem als Niespulver verwendet. Doch so schön und vielseitig die geschützte Wiesen-Schlüsselblume auch ist, sollte man sie dort lassen, wo sie hingehört – in der Natur.

Sie wollen mithelfen, geschützte Arten wie die Wiesen-Schlüsselblume zu erhalten? Dann machen Sie mit bei der LBV-Biotoppflege. Weitere Infos gibt es hier.