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Sibirische Schwertlilien im Ludwigsfelder Moos - J. Lohrengel

Sibirische Schwertlilien im Ludwigsfelder Moos - J. Lohrengel

Im Frühjahr zeigt sie ihre volle Pracht: Die Blüte der Sibirischen Schwertlilie - J. Lohrengel

Im Frühjahr zeigt sie ihre volle Pracht: Die Blüte der Sibirischen Schwertlilie - J. Lohrengel
Die Blütezeit der Sibirischen Schwertlilie ist zwar im Mai bis Juni, aber auch im Winter gibt es Interessantes über diese seltene Pflanze zu berichten. Als sogenannter Geophyt überwintern ihre Erneuerungsknospen gut geschützt im Boden. Dadurch kann sie die kalte Jahreszeit überdauern und im nächsten Jahr dann wieder ihre volle Blütenpracht zeigen. Die äußeren herabhängenden drei Blütenblätter sind violett geädert und an ihrem Grund gelblich gefärbt. Im Gegensatz dazu stehen die inneren violett blauen Blütenblätter aufrecht zusammen. Pro Stängel werden eine bis drei Blüten ausgebildet, die Blütenstiele sind je nach Zeitpunkt des Aufblühens ein bis 15 cm lang. Der botanische Gattungsname „Iris“ kommt von dem griechischen Wort für Regenbogen und ist auf die große Farbenpracht vieler Arten dieser Gattung zurückzuführen.
Im Münchner Raum findet man die geschützte Sibirische Schwertlilie allerdings nur noch selten. Sie benötigt Moorwiesen, moorige Waldwiesen oder nasse bzw. zumindest zeitweise überschwemmte und nährstoffreiche Boden als Lebensraum, wie sie durch unsere Biotoppflege z.B. noch im Ludwigsfelder Moos und auf der Regatta Streuwiese vorkommen.