Vogel A - Z

© Dr. Christoph Moning
Raufußkauz - Dr. Christoph Moning
| Name | Raufußkauz (Aegoliusfunereus) |
| Gefährdung und Schutz | Gefährdung: Vorwarnliste Schutz in waldnahen Gärten: Nistkästen in Wäldern |
| Bestand in Bayern | 1.100–1.700 3.300-6.000 Reviere |
| Besondere Kennzeichen | Dicht befiederte Füße und Zehen, 22-27 cm groß, heller Gesichtsschleier mit schwarz-brauner Umrandung, gelbe Iris, dunkelbraunes Gefieder mit rundlichen weißen Flecken à „Perleule“ |
| Besondere Eigenarten | Nachtaktiv, Einzelgänger mit saisonaler Paarbindung |
| Heimat im Sommer | Mittel- und Nordeuropa bis zur Kamtschatka in Ostsibirien, Nordamerika, teilweise isolierte Brutgebiete in Südeuropa gelten als eiszeitliche Relikte |
| Heimat im Winter | Standvogel, Rotbuchen- oder Kiefernbaumhöhlen, zur Tagesruhe deckungsreiche Nadelholzbäume und offene Flächen wie Lichtungen für die Nachtruhe |
| Lieblingsplatz | Auf einem Ast ran gekuschelt an einen Baumstamm in dichten Nadelbäumen |
| Freunde/ Feinde | Wenig aggressiv anderen Artgenossen gegenüber, ansonsten Feindvermeidung (Tarnung, …), Waldkauz, Baummarder, Uhu |
| Vorlieben/ Leibspeisen | 94 % Kleinsäuger und 6 % Kleinvögel (bis zur Drosselgröße) |
| Bester Ort für Beobachtungen | Waldrand Richtung Feld |
| Höchstalter | In Haltung 8 Jahre 2 Monate |
| Typischer Gesang | Wohlklingend weich-flötend, selten kläffend oder schnalzend scharf |