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Gewöhnliches Barbarakraut (Barbarea vulgaris)

Wissenswertes

Vogel A - Z

Ein schmackhafter Pionier

Die Blüten des Barbarakraut (© M. Thiel).

Ein Exemplar am Ackermannbogen (© M. Thiel).

Das bis zu 90 cm hohe Barbarakraut erfreut uns zwar nur von Mai bis Juli mit seinen strahlendgelben Blüten, dennoch spielt die auch unter dem Namen Winterkresse bekannte Pflanze auch in den kalten Monaten des Jahres eine große Rolle. Diesen Namen verdankt sie den Senfölen, die in den jungen, immergrünen Blattrosetten zu finden sind und geschmacklich an Kresse erinnern. Besondere Bedeutung wird jedoch dem hohen Vitamin C Gehalt, der in den Blättern steckt, zu Teil, da das im Winter doch häufig geplagte Immunsystem durch dieses Vitamin gestärkt wird. Als Pionierpflanze findet sich das Barbarakraut häufig an Wegen, Bach- und Flussauen, Waldschlägen, Ackerrändern und Kiesgruben. Auch auf unseren Biotopflächen ist das Barbarakraut vertreten und das auch mitten in der Stadt, wie auf der Fläche am Ackermannbogen.