Der Waldkauz

Waldkauz-Rosl Rößner

Der Waldkauz steht stellvertretend für alle anderen Eulenarten und soll für den Erhalt alter Bäume werben.

Aussehen: Der Waldkauz ist durch sein rindenartiges, bräunliches Gefieder vor Bäumen gut getarnt. Er hat einen gelben, stark gekrümmten Schnabel und große Augen, mit denen er in der Dunkelheit gut sieht.

Lebensweise: Der Waldkauz fühlt sich in lichten Laub- und Nadelmischwäldern am wohlsten. Er brütet aber auch in Siedlungen. Waldkäuze haben einen langen Speiseplan: sie ernähren sich vor allem von Mäusen, aber auch von Maulwürfen, Fröschen, Würmern, Käfern, Vögeln und manchmal fressen sie sogar  Fische.

Fortpflanzung: Waldkäuze beginnen schon im Februar oder März mit der Brut. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier, die sie allein bebrütet. Im Alter von etwa einem Monat verlassen die Jungen das Nest und betteln als Ästlinge bei den Eltern um Futter. Erst mit etwa drei Monaten sind die Jungen selbstständig. Waldkäuze brüten nur einmal im Jahr.

Bestand und Gefährdung: Der Bestand des Waldkauzes gilt in Deutschland als stabil. Dennoch ist er ein häufiges Verkehrsopfer und durch Lebensraumverlust bedroht.

Was wir für den Waldkauz tun können: Der Waldkauz benötigt alte Höhlenbäume, in denen er nisten kann. Außerdem ist es wichtig, keine Mäuse- und Insektenschutzmittel zu verwenden, damit der Waldkauz genügend Nahrung findet.