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LBV Naturschutzerde

Seit 2015 gibt es nun die Naturschutzerde, eine torffreie Bio Universalerde, beim LBV. Aufgrund der großen Nachfrage können wir ab dem Jahr 2017 nun die Erde auch in einem größeren 15 Liter Sack anbieten! Sie können die LBV-Naturschutzerde direkt in unserem LBV-Shop in der Klenzestr. 37, München erhalten, oder online unter www.lbv-shop.de bestellen. Wo Sie die LBV-Naturschutzerde sonst noch kaufen können, erfahren Sie hier.


Die LBV-Naturschutzerde wird ohne Verwendung von Torf hergestellt und ist frei von Schlachtabfällen und synthetisch hergestellten Düngemitteln. Um die Erde fruchtbar zu machen, werden ausschließlich pflanzliche Dünger und Mineralien verwendet. Daher ist diese belebte Bio-Erde vorbehaltlos für den Biogartenbau zugelassen!

Unterstützt wird der LBV dabei von dem Substrathersteller ökohum. Weitere Informationen zu ökohum finden Sie hier: www.ökohum.info

Mit jedem verkauften Sack dieser Erde fließen 50 ct direkt an den LBV. Als Bayerns größter Naturschutzverband setzen wir uns besonders für den Erhalt der heimischen Moore und Feuchtwiesen ein.

Vom LBV geförderte Moorschutzprojekte:

Der LBV hat in den letzten Jahren zahlreiche Moorflächen in Bayern erworben oder auch im Auftrag von Flächeneigentümern Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Gestörte Bereiche konnten durch Regulation des Wasserhaushalts und fachgerechte Pflege zu erneut wachsenden Moorkomplexen bzw. zu blühenden Feuchtwiesen umgewandelt werden.  Bedrohte Tier- und Pflanzenarten können so in ihrem einstigen Lebensraum gefördert und erhalten werden.


Beispiele für erfolgreiche Wiedervernässungsprojekte finden Sie u.a. hier:

http://bad-toelz.lbv.de/unsere-arbeit/pflegeflaechen/eglinger-filz
http://regen.lbv.de/projekte/schneiderau
http://grafenau.lbv.de/artenhilfsprojekte/birkhuhn


Auch für die Münchner Moore setzen wir uns tatkräftig ein:

Einst erstreckte sich ein großer Niedermoorgürtel über den Münchner Norden. Doch Entwässerung und land-/ forstwirtschaftliche Nutzung haben den Lebensraum Niedermoor großflächig zerstört. Mit dem Ökosystem wurden auch viele Pflanzen- und Tierarten stark zurückgedrängt, und im Falle des Großen Brachvogels im Stadtbereich sogar ausgerottet. Unser Biotoppflegeteam betreut einige der letzten Münchner Niedermoorflächen, v.a. im Aubinger Moos und am Abfanggraben. Durch die mehrjährige fachgerechte Pflege konnten die Flächen ökologisch aufgewertet werden: Gefährdete Arten, wie z.B. das Fettkraut und der Idas-Silberfleck-Bläuling fühlen sich dort wieder wohl.


Die torffreie Bio-Universalerde kann in Haus und Garten sowohl für Beete als auch für Töpfe und Gefäße verwendet werden.

Als typischer Moor-Bewohner ist die Bekassine selten geworden. Durch Moorrenaturierung versucht der LBV ihren Lebensraum zu erhalten. (Foto: R. Rößner)

Das Fettkraut profitiert von der Arbeit des LBV: Die fleischfressende Niedermoorart fühlt sich in München wieder wohl. (Foto: E. Pfeuffer)