Aubinger Moos Süd mit Ökokonto Moosschwaige (19 Teilflächen)

Ehrenamtliche bei der Pflege der Erlbachwiesen – J. Seil

Mit dem Erhalt des Aubinger Mooses startete die Stadt München ihr erstes Umsetzungsvorhaben im Projekt „BayernNetz Natur“. In diesem Zusammenhang hat der LBV dort vor über zehn Jahren die Pflege mehrerer Flächen ganz verschiedener Ausprägung übernommen. Gemein haben diese eine große Artenvielfalt mit teilweise sehr seltenen und geschützten Arten. In dem entwässerten Moorgebiet konnten noch feuchte Wiesen erhalten werden, die Lebensraum für Wohlriechenden Lauch, Heil-Ziest und Kleinen Baldrian bieten. Zudem  findet man hier noch Pflanzen mit so geheimnisvoll klingenden Namen wie Trollblume, Kugelige Teufelskralle oder Teufelsabbiss. Entlang des Erlbaches ist die Vernässung des Bodens noch am stärksten zu erkennen. Auf fast sumpfigem Boden wachsen Schmalblättriges Wollgras, Sumpf-Dotterblume und Sumpf-Weidenröschen. Ein besonderer Schatz ist die hier vorkommende sehr seltene Mehl-Primel, deren Vorkommen uns zusätzlich in unserer Arbeit bestätigt.

 

Zum Veranschaulichen hier noch ein kleines Video aus dem Jahr 2016 über unsere Biotoppflege auf der Fläche.