Broschürenserie „Gemeinsam unter einem Dach“

Menschen, Spatzen, Mauersegler

Seit der Mensch in Häusern lebt, leben Wildtiere mit ihm unter einem Dach. Mauersegler und Haussperling sind häufige, meist unbemerkte Untermieter am Haus. Diese „Gebäudebrüter“ sind Kulturfolger und an den Lebensraum Stadt hervorragend angepasst. 


Doch die Abhängigkeit vom Menschen und seinen Bauten birgt auch Gefahren: Sanierung, Umbau oder Abbruch kosten die Vögel das Quartier, ihre Brut und nicht selten das Leben.

Menschen und Schwalben

Schwalben sind Kulturfolger und auf die Nähe zum Menschen angewiesen. Ob unterm Dach oder im Stall: Früher gehörten die gern gesehenen Untermieter zum Inventar jedes guten Hauses. Als Glücksbringer oder Wetterboten haben sie unseren Sprachgebrauch geprägt wie kaum ein anderer Vogel.

Noch vor einem Jahrhundert waren Mehl- und Rauchschwalbe weit verbreitet; heute ist ihr Bestand so stark zurückgegangen, dass sie auf der Roten Liste bedrohter Vogelarten stehen.

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Mensch, Turmfalke, Dohle

Turmfalke und Dohle sind charakteristische Arten für den Lebensraum Stadt. Einst gehörten sie zu den Gewinnern menschlicher Besiedelung: Hohe Bauten boten ihnen Unterkünfte, Nahrung fanden sie auf den umliegenden Feldern und Wiesen. Im Gegenzug galten sie als nützliche Helfer bei der biologischen Schädlingsbekämpfung. Jahrhunderte lang lebten Mensch, Turmfalke und Dohle so in friedlicher Koexistenz unter einem Dach. 

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Menschen und Fledermäuse

In früheren Jahrhunderten galten Fledermäuse als Symbole des Bösen. Mythen rankten sich um die geheimnisvollen Nachtjäger. Aber nicht als Blutsauger und Teufelsboten suchten sie die Nähe des Menschen: Sie nutzten die Sicherheit und Wärme menschlicher Bauten und erschlossen sich so als Kulturfolger neue Lebensräume.

Heute sind Fledermäuse die am meisten gefährdeten heimischen Säugetiere.

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Das Mauersegler-Baubuch

Immer Ende April ist es so weit: Die ersten Mauersegler treffen aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika bei uns ein. Für viele ein sicheres Zeichen, dass der Sommer nicht mehr weit ist.
Mauersegler sind Kulturfolger. Als die Menschen begannen, Häuser zu bauen und sich in Siedlungen niederzulassen, erschlossen sich Mauersegler neue Lebensräume. Sie eroberten Dörfer und Städte und begannen, sich auf Brutplätze in Nischen und Höhlungen ...


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Die Spatzenfibel

Spatzen – oder Haussperlinge, wie sie eigentlich heißen – gelten als die Kulturfolger schlechthin. Ursprünglich bewohnten sie die baumarmen Steppengebiete Südost- und Vorderasiens, wo sie sich hauptsächlich von Grassamen ernährten. Doch bereits vor etwa 10.000 Jahren schlossen sich die kleinen grauen Vögel den Zweibeinern an – als diese sesshaft wurden und begannen, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben und in Siedlungen zu leben.

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Wer klopft denn da? Spechte als Fassadenhacker

Die Stadt ist ein attraktiver Lebensraum. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Wildvögel. Allein im Münchner Stadtgebiet brüten 105 Wildvogelarten regelmäßig. Viele von ihnen sind einstige Waldbewohner: Meisen, Amseln, Kleiber, Spechte. In Parks, Friedhöfen, Alleen und Gärten mit altem Baumbestand finden diese Arten  nahezu ideale Lebensbedingungen.  Eine Vogelart scheint sich in der Stadt besonders wohl zu fühlen: der Buntspecht.

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Spechte als Fassadenhacker  (pdf 0,8 MB)

Das 1x1 der Vogel-Nistkästen

Nistkästen sind heutzutage ein beinahe selbstverständliches Zubehör in vielen Gärten, Friedhöfen und Parkanlagen. Richtig eingesetzt leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Auf 32 Seiten wird erklärt, wie ein guter Nistkasten aussehen soll, welche Nistkästen zu welchen Vögeln passen, wie die Nistkästen richtig aufgehängt und betreut werden, wer oder was sich hinter einem Nest verbirgt und wie der Lebensraum rund um den Nistkasten optimal gestaltet wird. Auch ein Bauplan für einen einfachen Meisenkasten ist enthalten.


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Unsere Broschüren senden wir Ihnen auch gerne zu. Rufen Sie uns an: 089 / 200 27 06 oder senden Sie uns eine E-mail: Opens window for sending emailinfo(at)lbv-muenchen.de. Bitte Ihre Postanschrift angeben!

Sie können sie auch kostenlos mitnehmen:

in unserem Naturschutzzentrum, Klenzestr. 37, 80469 München. Öffnungszeiten Mo - Fr von 13 - 18 Uhr

  • im Bauzentrum München, Willy-Brandt-Allee 10
  • im Foyer des Referates für Gesundheit und Umwelt, Bayerstr. 28 a
  • im Foyer der Unteren Naturschutzbehörde, Blumenstr. 19