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Sechsfleck-Widderchen

Das Sechsfleck-Widderchen zählt zu den tagaktiven „Nachtfaltern“. Seine schwarzen Fühler sind leicht verdickt und gebogen wie die Hörner eines Widders. Aufgrund der Färbung – sechs rote Flecken auf jedem der beiden Vorderflügel – wird es auch Blutströpfchen genannt. Die auffällige Farbgebung warnt Fressfeinde vor Ungenießbarkeit: sein Körper enthält Blausäure, die bei Verletzung freigesetzt wird. Aus diesem Grund sind die Tiere wenig fluchtscheu. Schmetterlingsblütler wie Hornklee und Kronwicke sind die Nahrung der Raupen. 

Das Sechsfleck-Widderchen kann man im Juli und August auf der "Panzerwiese" sehen. Es handelt sich um eine ca. 180 Hektar große Heidefläche mit Kalkmagerrasen im Norden Münchens. Sie wird regelmäßig schafbeweidet. Seit 2002 ist die Panzerwiese als Naturschutzgebiet ausgewiesen.


Wie komme ich hin?

Haltestelle U2 Dülferstraße. Die Panzerwiese grenzt im Westen an die Schleißheimer Straße, im Osten an die Ingolstädter Straße; im Süden befindet sich das Neubaugebiet „Nordheide“.


Weitere Arten:

Großes Ochsenauge, Himmelblauer Bläuling

Martina Katholnig


Sechsfleck-Widderchen Paarung - Martina Katholnig

Sechsfleck-Widderchen Raupe - Martina Katholnig

Sechsfleck-Widderchen Kokon mit Puppe - Martina Katholnig