<- Zurück zu: Schmetterlinge

Großer Schillerfalter

Der Große Schillerfalter bevorzugt austretende Baumsäfte, Exkremente und tote Tiere als Nahrung. Die Männchen rüsseln auch gerne an feuchter Erde und nehmen so Mineralien auf. Die Schuppen der Schillerfalter sind schwarz und weiß gefärbt. Betrachtet man aber ein Männchen im richtigen Winkel, so leuchten die Flügel in einem herrlichen Blau. Die Ursache sind Strukturen auf den Schuppen in der Größenordnung von Lichtwellen. Heutzutage nennt man dies Nanotechnik.

Der Große Schillerfalter lebt in laubholzreichen Wäldern. Seine Raupen sind auf Weiden angewiesen. Diese Weichhölzer sind leider im Wirtschaftswald oft ungern gesehen. Die Raupe verbringt den ganzen Winter ungeschützt an Knospen oder in Astgabeln. Wegen ihrer hervorragenden Tarnung ist sie nur schwer zu entdecken. Hungrige Meisen finden trotzdem viele Raupen; und gegen Baumfällungen nützt die beste Tarnung nichts.

Empfohlene Zeit: Vormittags von Ende Juni bis Mitte Juli

Wie komme ich hin?

Mit der Tram 15/25 zur Haltestelle Großhesseloher Brücke; dann entlang der Schienen stadteinwärts gehen und nach 200m rechts in das Harthäuser Geräumt abbiegen.

Am Sonntag, 8. Juli 2012 findet eine Führung zu den Schillerfaltern im Perlacher Forst statt. Treffpunkt 10 Uhr an der Haltestelle.


Weitere Arten:

C-Falter, Kaisermantel, Waldbrettspiel

Dr. Annette von Scholley-Pfab


Großer Schillerfalter - Siegfried Braun