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Aurorafalter (Anthocharis cardamines)

Nur das Männchen des Aurorafalters erkennt man sofort an seinen großen orangen Flecken auf den Vorderflügeln. Beim Weibchen fehlen diese Flecken. Es hat aber auf der Unterseite des Hinterflügels das gleiche messingfarbene bis schwärzliche Fleckenmuster wie das Männchen. Den anderen Weißlings-Arten unserer Gegend fehlt so eine Zeichnung.

Der Weichselgarten liegt im Südwesten Münchens. Umgrenzt wird er im Nordwesten vom Haderner Weg, im Osten von der Tischlerstraße, im Süden von der Forst-Kasten-Allee und im Südwesten von Neuried. Die Frühjahrsstürme von 1990 legten hier den größten Teil des Hochwaldes flach. Auf den gelichteten Flächen lockten viele Blütenpflanzen mit der Zeit eine beachtliche Zahl an Tagfalterarten an. Inzwischen wächst der Wald; die Zahl und Größe sonniger Flecken nimmt ab und damit der Falterreichtum. Noch aber blüht eine wichtige Futterpflanze der Raupe des Aurorafalters, die Knoblauchrauke, an den Rändern der Forststraßen reichlich.

Empfohlene Zeit:
April und Mai

Wie komme ich hin?
Von der Endstation der U3 in Fürstenried West mit dem Bus 56 zur Haltestelle Ehrenmal oder dem Bus 166 zur Haltestelle Forst-Kasten-Allee.

Weitere Arten: 
Grünaderweißling,  Gelbwürfeliger Dickkopffalter

Hannes Rose

Aurorafalter Weibchen - Siegfried Braun

Aurorafalter Männchen - Hannes Rose