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Erdkröte (Bufo bufo)

Merkmale:

  • Männchen bis 90mm, Weibchen bis 110mm; damit die größte heimische Krötenart
  • Oberseite: verschiedene Braun- oder Olivtöne, ungefleckt oder stark verwaschene Flecken
  • Unterseite schmutzig-weiß
  • Pupille waagrecht, kupferfarben bis golden
  • Über den Ohren (also hinter dem Auge) je eine stark hervortretende bohnenförmige Drüse (Parotide)
  • Rufe: die Männchen stoßen einen ziemlich leisen, langsamen Ruf aus, der wie „öök…öök…öök...“ klingt.

Lebensraum und Verbreitung:

Die Erdkröte ist unsere häufigste Amphibienart. Beim Landlebensraum ist sie nicht besonders wählerisch, das Spektrum reicht von Wäldern über Wiesen, Felder bis zu Weiden. Sehr häufig findet man sie auch in Gärten, wo sie manchmal auch in Gartenteichen ablaicht, wenngleich sie wohl größere Gewässer bevorzugt. Bereits die Kaulquappen produzieren ein schlecht schmeckendes Sekret, deshalb vermehrt sich die Erdkröte manchmal auch erfolgreich in Fischteichen.

Wie der Grasfrosch ist auch die Erdkröte ein sogenannter Explosivlaicher, d.h. sie sammeln sich oft in großen Gruppen an den Gewässern und erledigen das gesamte Laichgeschäft innerhalb weniger Nächte. Beide Arten fangen mit ihrer Wanderung zu den Laichgewässern bereits in den ersten etwas wärmeren Frühjahrsnächten an, im Münchner Raum häufig bereits Anfang März.

Mehr zur Erdkröte gibt es bei unseren Kollegen vom LARS (http://www.lars-ev.de/index.htm)


Erdkröte Männchen – C. Köbele

Erdkröte Weibchen. Die Färbung der Erdkröte variiert sehr stark – C. Köbele