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Bergmolch (Ichthyosaura alpestris, syn. Triturus alpestris)

Merkmale:

  • Männchen bis 90mm, Weibchen bis 120mm groß
  • Unterseite gelborange bis rot, ungefleckt
  • Oberseite dunkel (von schiefergrau bis schwarz)
  • Männchen in Wassertracht (d.h. zur Laichzeit) mit niedrigem ungezacktem, schwarzgelbem Rückenkamm

Lebensraum und Verbreitung (s.a. Teichmolch):

Unsere heimischen Molche besiedeln vorwiegend kleine bis mittelgroße, pflanzenreiche, besonnte Weiher und Teiche. Der Bergmolch hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in hochgelegenen, bewaldeten Mittelgebirgslagen, kommt aber auch im Münchner Raum recht häufig vor, manchmal auch mit Teichmolchen gemeinsam im selben Gewässer.

Der Landlebensraum der Molche befindet sich oft in Nähe der Laichgewässer. Molche sind nachtaktiv und ernähren sich von Würmer oder Insekten. Manchmal jagen sie auch im Wasser, wo sie auch jungen Fischen oder Kaulquappen gefährlich werden können. Tagsüber verstecken sie sich zumeist an feuchten und kühlen Versteckplätzen unter Steinen, Holz und Rinde. Winterquartiere befinden sich z.B. in Bodenspalten oder Kleinsäugerbauten.

Mehr zum Bergmolch findet sich hier.


Das Männchen des Bergmolchs ist am Rückenkamm gut zu erkennen – M. Bosch