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LBV und BN lehnen Planungen im Münchner Norden ab

In einer umfangreichen Studie haben die beiden Münchner Naturschutzverbände Daten zu den Planungsflächen mit Blick auf Natur- und Klimaschutz bewertet und Tabuflächen definiert. Eine großeräumige Bebauung ist unter diesen Aspekten nicht vertretbar.

Das Planungsgebiet beinhaltet weitgehend unzerschnittene Freiräume, die in München mittlerweile selten geworden sind. Ein großer Teil des Gebietes gehört zu einem regionalen Grünzug, der klimatische und ökologische Funktionen für München und die Region sichern soll.
Die Flächen im Planungsumgriff leisten einen signifikanten Beitrag zur Kaltluftentstehung und zur Belüftung mittels Frischluftschneisen. Funktionen, die essentiell sind, um dem immer stärker werdenden Wärmeinseleffekt entgegentreten zu können.
Auch für den Artenschutz und die Biotopvernetzung, wie sie u.a. im Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ gefordert wurden, ist das Planungsgebiet von Bedeutung. So dient die fast unbebaute Landschaft dem derzeit noch in München vorkommenden Kiebitz als Brutgebiet. Der Kiebitz ist in Bayern durch die Intensivierung der Landnutzung stark gefährdet und rückläufig. Hinzu kommen Arten wie die Feldlerche, die hier ebenfalls noch Brutstrukturen vorfindet.

Die vollständige Stellungnahme mit Kartendarstellung und eine gemeinsame Pressemitteilung von LBV und BN können Sie sich herunterladen.