
Mit insgesamt 60.000 Teilnehmenden (neuer Stand 07.05.2026: knapp 40.000 Personen) rechnen die Planer des dreitägigen Heartbeatz-Festivals Mitte Juni in einer ehemaligen Kiesgrube am Rande des Perlacher Waldes. Doch sowohl in der Kiesgrube selbst als auch in der Umgebung leben streng geschützte Tiere wie z.B. der Europäische Laubfrosch. Die geplante Veranstaltung bringt das Leben dieser Tiere in Gefahr und zerstört ihre Lebensräume. Die Münchner Kreisgruppen des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) und des Bund Naturschutz (BN) lehnen das Festival an diesem Standort daher strikt ab.
Lesen Sie hier die vollständige gemeinsame Pressemitteilung von LBV und BN.



Am Perlacher Wald beginnt der Münchner Grüngürtel und damit Rückzugsräume für die Natur. In bzw. um die ehemalige Kiesgrube an der Putzbrunner Straße leben Amphibien wie z.B. der streng geschützte Europäische Laubfrosch, die Wechselkröte und oder die Erdkröte. Wenn es jetzt regnet, suchen die Amphibien nach geeigneten Laichplätzen. Potenzielle Laichplätze werden durch vorbereitende Erdarbeiten im Gelände zerstört.
Die Hüpferlinge sind 6-8 Wochen nach dem Ablaichen in Scharen unterwegs: Mitte bis Ende Juni.
Die Gehölz um die Kiesgrube und der Perlacher Wald selbst sind Rückzugsraum für viele Tiere, darunter auch selten gewordene Vögel wie der Neuntöter.
Sie alle werden durch das geplante Festival massiv gestört, und das mitten in der Zeit, in der sie ihre Jungen haben.