Schüler als Biotop-Forscher – Artenvielfalt in München

S. Felder
A. Bilang
A. Bilang
A. Bilang
G. Mahlmann

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in München lädt seit 2011 jährlich 40 Schulklassen, Horte, Kindergärten, Jugendgruppen und Vereine ein, am Projekt "Junge Biotop-Forscher" teilzunehmen. Die SchülerInnen können die faszinierende Artenvielfalt ihrer Stadt entdecken und erforschen die Lebensbedingungen der Tiere und Pflanzen. Sie sammeln spannende Erfahrungen in der Natur und erarbeiten spielerisch altersgerechte Artenschutzkonzepte. Dabei werden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Artenrückgang thematisiert und es wird überlegt, was das mit unserem Konsum und dem Ressourcenverbrauch zu tun hat. Wir stellen uns die Frage, wie sich der Verlust der Biodiversität auf die Lebensqualität der Menschen vor Ort und weltweit, heute und in Zukunft auswirken kann.

Mit dem Projekt möchten wir die Gestaltungskompetenzen der Kinder fördern, um sie bei der Entwicklung eines nachhaltigen Lebensstils zu unterstützen.

Seit 2011 sind jährlich ca. 1.000 SchülerInnen im Alter von 6-17 Jahren in den LBV-Biotopen rund um München unterwegs. In einer digitalen Sammelmappe zeigen sie ihre Erfahrungen, Erlebnisse und ein großes Sortiment der Münchner Artenvielfalt, die sie bei ihren Biotop-Forschungen bisher entdeckt haben (www.biotopforscher.lbv.de)

Von April bis Dezember (ausgenommen ist jedoch der Juli) können die Biotopflächen in Begleitung einer LBV-BildungsreferentIn unter die Lupe genommen werden. Je ein halber Tag im Biotop und in der Einrichtung (Schule, Hort) sind bei einer Projektteilnahme pro Gruppe einzuplanen. Die Biotope liegen in München verteilt, so dass die teilnehmenden Gruppen nur kurze Anreisewege haben.

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

Das Projekt wird von der Rosner & Seidl Stiftung gefördert.

 

Weitere Informationen und die Unterlagen zur Anmeldung erhalten Sie unter: 
Opens window for sending emailalexandra.baumgarten(at)lbv.de 
oder telefonisch: 089/200 270 82. 

Kinder die beim Projekt "Junge Biotop-Forscher" mitgemacht haben, erhalten eine Urkunde.

Urkunde