Konsum mit Herz und Hirn

So klappt der Eigenanbau auf dem Fensterbrett: in torffreier Erde und im Upcycling-Blumentopf (Foto: E. Winkelhofer)

Du willst ein schönes Leben. Du willst genug, aber nicht zu viel, denn Du bist der Meinung, dass die Menschen auch in Zukunft und weltweit ein schönes Leben haben sollen. Du legst Wert auf gutes Essen, bist gern in der Natur unterwegs oder hast Freude beim Gärtnern am Fensterbrett. Es regt Dich auf, wenn Neuanschaffungen günstiger sind, als Reparaturen.

Du würdest gerne öfter dem Motto „gut leben statt viel haben“ folgen und mehr Minimalist sein, doch das klappt noch nicht immer.

2017 haben sich junge Menschen mit ähnlichen Gedanken zusammengeschlossen und gemeinsam kreative Lösungen erarbeitet.

Eine bunte Samenmischung leckerer Blütenpflanzen. (Foto: A. Baumgarten)

Warum Konsum mit Herz & Hirn?

 

Ein Blick auf die Blacksmith-Liste der am meisten verschmutzten Orte der Welt reicht, um zu sehen, dass unser derzeitiges Konsumverhalten nicht mehr tragbar ist. Denn Boden-, Wasser- und Luftverschmutzung resultieren vor allem daraus, dass wir in unserem Alltag nur wenig über die Konsequenzen unseres Konsumverhaltens nachdenken oder es uns oft einfach zu umständlich, zu teuer oder zu wenig trendy ist, zukunftsgerecht zu handeln.

Und dann im Frühling ging das Projekt los

Warum kaufen/konsumieren wir manche Sachen nicht? (Foto: A.Baumgarten)

SchülerInnen im Alter von 12 bis 14 Jahren waren motiviert Workshops ins Leben zu rufen, auf denen erprobt wurde, wie im Alltag nachhaltigen Alternativen umgesetzt werden können:

Warum sind nicht alle Kondome vegan? Wie werden die denn hergestellt? (Foto: A. Baumgarten)
Bei der Probezubereitung sah die Küche noch wüst aus. (Foto: A. Baumgarten)
Die Passanten die Smoothies probiert haben, durfte auch ihre Meinung dazu abgeben. (Foto: V. Westermeier)
Die Flyer für den FAIR-hüten-Stand hat ein Mädchen der Projektgruppe selbst zuhause gestaltet. DANKE (Foto: A. Baumgarten)
Die 13- und 14-jährigen schenken den Schülern einer 1. Klasse einen Sport-Event im Englischen Garten (Foto: M. Meidiger)
Der verpackungsfreie Einkauf (bis auf die Schokolade, die war mit Verpackung) kam uns in bio-Qualität nicht teurer, wie verpackte bio-Qualität. Wir hatten nur von den unverpackten Waren keine Reste übrig (die Butter war etwas groß). (Foto: A. Baumgarten)