Schmetterlinge im Jahreslauf am Beispiel des Jahres 2007

Januar

"Schmetterlinge im Winter? Das gibt es doch nicht", so denken viele. Aber Schmetterlinge sind immer bei uns, sie entstehen ja nicht im Frühling aus dem Nichts. Den Winter verbringen die meisten Schmetterlinge in einer Ruhephase, sei es als Ei, Raupe, Puppe oder Falter. (mehr)


Februar

Schon die Beobachtung im Januar zeigte, dass der Admiral auch in Oberbayern kein klassischer Wanderfalter mehr ist. Diesen extrem warmen Winter haben zahlreiche Falter in München und Umgebung überstanden. An den sonnigen Tagen Ende Februar wurden Amirale z.B. in Solln, im Perlacher Forst. (mehr)


März

Die große Überraschung in diesem März waren die vielen Großen Füchse (Nymphalis polychloros). Jahrzehntelang wurde diese Art in Oberbayern nur noch sehr selten gesehen. Auf einmal gelangen jedoch zahlreiche Beobachtungen in der Umgebung von München: im Schwarzhölzl (mehr)


April

Das Landkärtchen (Araschnia levana), der Schmetterling des Jahres 2007, war im April häufig in den Münchner Wäldern zu beobachten. Es ist unser einziger heimischer Tagfalter, der in zwei völlig verschiedenen Formen vorkommt. Im Frühling schlüpfen gelb-braun gefärbte Schmetterlinge. Die Nachkommen (mehr)


Mai

Hauptursache für den Rückgang von Schmetterlingen ist die Vernichtung ihres Lebensraumes. In der Münchner Schotterebene sind besonders Arten, die auf Feuchtgebiete angewiesen sind, betroffen. Dachauer, Erdinger und Ismaninger Moos sind weitgehend zerstört. Feuchtwiesen, Kleinseggen- und (mehr).


Juni

Der Hufeisenklee-Gelbling (Colias alfacariensis) ist ein typischer Bewohner der Münchner Schotterebene. Die Raupe lebt ausschließlich an Bunter Kronwicke und, wie schon der Name sagt, an Hufeisenklee. Der Name des Hufeisenklees kommt übrigens von den Früchten. Mit Phantasie kann man aneinander (mehr)


Juli

Die Männchen des Dukaten-Feuerfalter (Lycaena virgaureae) gehören mit ihrer glänzend-goldenroten Oberseite zu unseren schönsten Schmetterlingen. Leider ist dieser prächtige Falter in Oberbayern vom Aussterben bedroht. Noch kommt er im Forstenrieder Park und im Ebersberger Forst vor. Er gehört zu den (mehr)


August

Wie ein Kolibri steht das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) im Schwirrflug vor der Blüte und saugt mit seinem langen Rüssel Nektar – wirklich ein erstaunlicher Anblick. Das erste Foto zeigt einen Anflug auf eine Blüte: der Falter fängt gerade an den Rüssel auszurollen. Dieser lange Rüssel ist (mehr)


September

Der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) ist der größte mitteleuropäische Falter und wirklich eine imposante Erscheinung. Seinen Namen hat er von der auffälligen Zeichnung auf dem Rücken. Bei Erregung stößt er deutlich hörbare, zirpende Geräusche aus, die bedrohlich wirken. So ein schwerer (mehr)


Oktober

Anfang Oktober flogen immer noch einige Tagfalter. Vor allem Admirale saugten eifrig am Efeu. Diese unscheinbaren Blüten werden nicht nur tagsüber von vielen Insekten besucht, auch nachts herrscht hier oft reges Leben. Leuchtet man bei Dunkelheit blühenden Efeu mit einer Taschenlampe ab, kann man dort (mehr)


November

Anfang November wurden noch Admirale in München-Westkreuz beobachtet. – Der Kleine Eisvogel (Limenitis camilla) fliegt in dieser Jahreszeit allerdings schon lange nicht mehr. Aber bei Herbst- und Winterspaziergängen kann man auf Roten Heckenkirschen die Raupe in ihrem Überwinterungsgehäuse (mehr)


Dezember

Das Tagpfauenauge (Inachis io)gehört mit seiner rotbraun und türkis gefärbten Oberseite zu unseren farbenprächtigsten Schmetterlingen. In der Ruhestellung sind die Flügel allerdings zusammengeklappt, und der Falter ist mit seiner dunklen Flügelunterseite hervorragend getarnt. Das Tagpfauenauge (mehr)