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Name |
Kiebitz (Vanellus
vanellus) |
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Gefährdung und Schutz |
Gefährdung:
Kiebitze sind in Bayern nur lückig verbreitet, stark gefährdet und im
Alpenvorland sogar vom Aussterben bedroht! Gefahr besteht durch
Trockenlegung von Feuchtgebieten sowie durch Veränderung in der
Bewirtschaftung von Äckern.
Schutz: kein Pestizideinsatz auf Äckern, Wiedervernässung von
Grünland, Anlage von Feuchtstellen. |
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Bestand in Bayern |
5.000 – 12.000
Brutpaare |
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Besondere Kennzeichen |
Die etwa taubengroßen
Vögel tragen eine kontrastreiche Federpracht: Die Oberseite glänzt
metallisch-grün, die Unterseite ist weiß und zeigt ein scharf
halbkreisförmiges, abgesetztes Brustschild. Besonders auffällig ist die
abstehende Feder am Hinterkopf. Im Flug fallen die großen, schwarz-weiß
gefärbten Flügel auf. |
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Besondere Eigenarten |
Die Kiebitze zeigen
einen auffälligen Kunstflug über ihrem Brutgebiet: Die Männchen
markieren mit ihren Kunststückchen ihr Revier; dabei werden regelrechte
Sturzflüge mit Rollen um die eigene Körperachse ausgeführt. Ihr Ziel: um
die Gunst der Weibchen buhlen! |
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Nest und Junge |
Die in einem Bodennest
liegenden Eier sind aufgrund ihrer Tarnfarbe nur schwer zu entdecken;
auch die Kücken sind durch ihr erdfarbenes Federkleid perfekt getarnt.
Auf Warnrufe der Eltern versteckt sich der Nachwuchs; dabei werden
Bodenunebenheiten geschickt ausgenutzt. Die Weibchen bleiben in der
Regel näher beim Nachwuchs, während die Männchen in der näheren Umgebung
Wache schieben! |
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Heimat im Sommer |
Flussniederungen und
Gewässergebiete, Moorflächen, Feuchtwiesen und landwirtschaftliche
Nutzflächen. |
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Heimat im Winter |
Als Kurzstreckenzieher
findet man Kiebitze im Winter auch in Norwegen, Dänemark und Polen; Zum
Hauptüberwinterungsgebiet gehören England, Irland und Frankreich, aber
auch Nordafrika. |
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Lieblingsplatz |
Extensiv
bewirtschaftete Feuchtwiesen oder Äcker mit niedrigem Bewuchs. |
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Freunde/Feinde |
Freunde:
„Wiesenkollegen“ wie Brachvogel, Rotschenkel und Uferschnepfe.
Feinde: Immer wieder der Mensch. Im 18. und 19. Jahrhundert
galten Kiebitzeier als Delikatesse an herrschaftlichen Tafeln. Heute
laufen Gelege Gefahr, von landwirtschaftlichen Maschinen einfach
zerfahren zu werden. Auch Weidevieh passt oft nicht auf die getarnten
Nester auf. Nesträuber wie Rabenkrähen, Greifvögel, Füchse oder
streunende Hunde greifen die jungen Kiebitze an. |
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Vorlieben/Leibspeise |
Vertilgt werden am
liebsten kleine Bodentiere: Käfer, Regenwürmer, Insekten und deren
Larven, Heuschrecken, Ameisen, Schmetterlingsraupen; ab und zu wird auch
etwas pflanzliche Nahrung aufgenommen. |
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Bester Ort für
Beobachtung |
Gut beobachtbar sind
Kiebitze auf Wiesen, Weiden und sonstigen etwas feuchteren Grünflächen. |
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Höchstalter |
Die ältesten Ringvögel
haben ein Alter von über 25 Jahren erreicht! |
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Typischer Gesang |
Kiebitze haben einen
charakteristischen, klagend-maunzenden Ruf „ki-witt“, der ein wenig
traurig klingt. Hörprobe
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