Sommervögel: Gartenrotschwanz - Wer zu spät kommt, den bestrafen die Konkurrenten
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Gartenrotschwanz Männchen Foto: Heinz Tuschl |
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Name |
Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) |
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Gefährdung und Schutz |
Gefährdung: in Bayern gefährdet (Rote Liste) durch Verlust von kleinräumigen Strukturen und zurückgehendem Nahrungsangebot, aber auch durch Lebensraumveränderungen im Winterquartier. Schutz: Nisthilfen - vor allem in Kleingartenanlagen und Gartenstädten - werden gerne angenommen. |
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Bestand in Bayern |
8.000 – 12.000 Brutpaare |
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Besondere Kennzeichen |
Etwas schlanker als der Hausrotschwanz; rost-orangefarbener Oberschwanz, Bauch und Hinterbrust; zur Brutzeit schwarzer Kopf mit weißem Stirnfleck. Das Weibchen ist schlicht bräunlich gefärbt mit rotem Schwanz. |
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Besondere Eigenarten |
Er hat eine aufrechte Sitzhaltung und zeigt wie der Hausrotschwanz er ein deutliches „Schwanzzittern“. |
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Nest und Junge |
Der Gartenrotschwanz ist ein Spätrückkehrer. Wenn er im Mai bei uns ankommt, sind schon viele Nisthöhlen von anderen früher brütenden Vogelarten besetzt. Die Männchen kehren schon etwas vor den Weibchen aus Afrika zurück, um gleich mal ein Revier zu ergattern. Sie halten dann nach einem Brutplatz Ausschau: von Baumhöhlen über Nistkästen bis hin zu Erdlöchern oder Hohlräumen unter Wurzeln wird alles als geeignet betrachtet. |
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Heimat im Sommer |
Gerne tobt er sich in lichten Altholzbeständen, an Waldrändern sowie in Parks aus. |
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Heimat im Winter |
Im Winter zieht es die Gartenrotschwänze in die Trocken- und Feuchtsavannen Afrikas, in die Sahelzone oder nach Südarabien; auch in den Oasen der Sahara wurden Gartenrotschwänze gesichtet. |
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Lieblingsplatz |
Hausdächer, Leitungen sowie sonstige erhöhte Plätze, welche als „Singwarten“ genutzt werden. |
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Freunde/Feinde |
Feinde: Greifvögel, Pflanzengifte, Dürrezeiten im Überwinterungsgebiet. Freunde: Menschen, die eine geeignete Nisthilfe, z. B. so genannte Nischenbrüterkästen aufhängen – auch noch im Mai, denn dann sind sie nicht bereits von anderen Vogelarten besetzt. |
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Vorlieben/Leibspeise |
Vernascht werden am liebsten Insekten und am Boden lebende Spinnen, Käfer sowie Zwei- und Hautflügler. Beeren und andere Früchte verspeist er nur selten. |
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Bester Ort für Beobachtung |
In Gartenstädten, Kleingärten und Obstanlagen gut beobachtbar. |
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Höchstalter |
Für die ältesten Freilandvögel wurde ein Alter von 9,5 Jahren registriert. |
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Typischer Gesang |
Der Gartenrotschwanz ruft etwas weicher und klangvoller als der Hausrotschwanz. Begonnen wird der Gesang mit einem hohen und gedehnten Ton. Hörprobe
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