Sommervögel - Feldlerche: Ein Redner ohne Punkt und Komma
![]() Foto: Josef Schröpfer |
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Name |
Feldlerche (Alauda arvensis) |
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Gefährdung und Schutz |
Gefährdung: In
Bayern und Teilen Europas gefährdete Bestände durch intensive
landwirtschaftliche Nutzung mit Maschinen- und Pestizideinsatz sowie raschen
Wechsel und Dichtstand landwirtschaftlicher Kulturen |
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Bestand in Bayern |
80.000 – 120.000 |
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Besondere Kennzeichen |
Die Lerche trägt ein unscheinbares Tarngewand, damit sie beim Brüten auf dem Boden möglichst wenig auffällt: beige-braunes Gefieder mit schwarz-brauner Strichelung und weißlicher Unterseite. Erwachsene Vögel tragen eine braune Haube, Jungvögel einen hellen Überaugenstreif. |
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Besondere Eigenarten |
Feldlerchen stellen ihr Häubchen, einen
Federschopf am Kopf, bei besonderem Interesse, Angst oder Erregung auf. |
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Nest und Junge |
Feldlerchen scharren als Nest nur eine kleine Mulde in den Boden, die mit wenigen Hälmchen gepolstert wird. Alles andere würde nur unnötigerweise die Aufmerksamkeit von Feinden auf sich ziehen. Weil die Küken auch in der best getarnten Bodenmulde großen Gefahren ausgesetzt sind, verlassen sie ihr Nest schon eine Woche nach dem Schlüpfen und ziehen sich in das Dickicht der Gräser und Halme zurück – hier sind sie sicherer, obwohl sie noch nicht fliegen können. |
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Heimat im Sommer |
Bezieht ihr Quartier überall dort in Mitteleuropa, wo es noch Felder gibt, die sich zum Brüten eignen |
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Heimat im Winter |
Verbringt den Winter in Südwest-Europa, dem Mittelmeerraum und Vorderasien |
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Lieblingsplatz |
offenes Gelände; trockene Böden mit abwechslungsreicher Krautschicht und gelegentlich vorhandenen offenen Stellen; Hackfrucht und Maisäcker. |
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Freunde/Feinde |
Freunde: Im Winter
halten sich die Feldlerchen gerne unter ihresgleichen in großen Verbänden
auf („Kälteflucht“). |
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Vorlieben/Leibspeise |
Der Feinschmecker verspeist im Frühjahr, Regenwürmern, Spinnen und Schnecken; im Winter werden Getreide, Samen und zarte Blätter vernascht. |
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Bester Ort für Beobachtung |
Der tagaktive Vogel ruht sich gerne auf erhöhten Warten aus; häufig ist er auch auf abgeernteten Feldern und gemähten Grünflächen oder gar in Randbereichen von Siedlungen zu finden. |
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Höchstalter |
In Gefangenschaft gehaltene Tiere haben bereits Greisen-Alter von 16 Jahren erreicht; freilebende Tiere werden bis zu 10 Jahre alt. |
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Typischer Gesang |
Imitiert gerne andere
Vogelstimmen; lang anhaltender und abwechslungsreicher Gesang; der
redefreudige Vogel kann kurze Gespräche von 2 Minuten bis zu (ausnahmsweise)
über einstündige Vorträge halten – im Flug. 100 Vögel - 100 Stimmen - 100 Projekte. Die Vogelstimmen-CD zum 100jährigen Jubiläum des LBV. Bestellen |