Projekte: Insektenkartierung in LBV-Biotopen
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Die Kreisgruppe München des LBV nimmt seit 2001 sukzessive die Hotspots der Münchner Artenvielfalt in Pflege. Wir sind Spezialisten für kleinräumig unterschiedliche Pflegemaßnahmen und nehmen Rücksicht auf die verschiedenen Ansprüche der Pflanzenarten. Ein buntes Mosaik an Pflegearbeiten zu unterschiedlichen Zeiten schafft auch für die Insekten eine Vielzahl an Lebensräumen. In 2009 wurde dies auf ausgewählten LBV-Biotopen genauer untersucht. Von April bis September 2009 haben die Biologen Markus Schwibinger und Wolfgang Lorenz ein besonderes Augenmerk auf die Insektenwelt unserer Biotope gerichtet. In unserem Auftrag haben sie die Tagfalter, Heuschrecken und Laufkäfer am Abfanggraben, auf den Erlbachwiesen der Moosschwaige und in der Langwieder Heide erfasst. Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München hat diese Untersuchungen gefördert. |
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Langwieder Heide Foto: C. Harzer |
Abfanggraben Foto: Ulrich Schwab |
Moosschwaige
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Die Mischung macht´s Um eine möglichst große Artenvielfalt zu erhalten, müssen wir bei der Pflege auf einen hohen Strukturreichtum achten. Brauchen manche Arten die niedrigwüchsigen oder sogar kiesigen Bereiche, sind andere Arten zur Überwinterung auf eine Streuschicht an den Gebüschrändern angewiesen. Zu viele beschattende Gehölze in zuvor offenen Biotopen sind hier ebenso wenig zielführend wie eine flächendeckende Mahd ohne Belassen jeglicher Brachestreifen. Die folgenden Abschnitte nehmen die drei untersuchten Gebiete genauer unter die Lupe. Abfanggraben – Überlebensinsel im ausgeräumten Osten (mehr) Moosschwaige – Keine Moorarten mehr (mehr) Langwieder Heide – Eldorado für Insekten (mehr) Die Untersuchung geht weiter 2010 werden Markus Schwibinger und Wolfgang Lorenz in weiteren LBV-Biotopen ihre Arbeit fortsetzen. Dieses Mal stehen die Brennenstandorte an der Isar in Freimann, die Magerrasen des Virginia-Depots und das Biotop am Ackermannbogen auf dem Programm. Christine Harzer |
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Das Projekt „Insekten als Erfolgsindikator für unterschiedliches Mahdregime“ wird gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshaupt-stadt München |