 Ersatzquartier für Mauersegler und Haussperlinge in der Dachtraufe eines
denkmalgeschützten Gebäudes Foto: S. Weber |
Nicht immer können die Quartiere von Gebäudebrütern und Fledermäusen im Zuge
von Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erhalten werden. Ersatzmaß-nahmen sind
dann nötig, um die betroffenen Arten nicht heimatlos zu machen und die
Bestandssituation zu erhalten.
Damit diese Ersatzmaßnahmen auch ihre
Funktion erfüllen, müssen die speziellen Bedürfnisse der betroffenen
Tierarten berücksichtigt sein. Wenn irgend möglich, sollten Ersatzquartiere
am selben Ort liegen und dieselben Einflugsbedingungen aufweisen wie die
früheren Quartiere.
In den meisten Fällen werden Ersatzquartiere
als in sich geschlossene Einheiten ausgebildet – so vermeidet man, dass sich
die Gebäude bewohnenden Tiere unkontrolliert im Dachraum bzw. an der Fassade
bewegen können. Aus optischen Gründen werden sie meist ins Gebäude
integriert, können aber auch in Form von Kästen und Nisthilfen außen an die
Fassade gehängt werden. |