Tipps und praktische Anleitungen zum Selbstbau
von
Nistkästen und -hilfen für Vögel, Fledermäuse und Insekten
Seit den Anfängen des Vogelschutzes sind Bau und
Anbringen von Nistkästen feste Bestandteile der Arbeit für
den Schutz der freilebenden Tierwelt. Künstliche Nisthilfen
sind da sinnvoll, wo Höhlenbrütern Naturhöhlen fehlen,
weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind.
Das kann in gründlich durchforsteten Wäldern, aber auch in
Gärten der Fall sein. Außerdem eignet sich der Nistkastenbau
hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit unserer
Tierwelt und ihren Gefährdungen vertraut zu machen.
Die Anleitungen zum Bau von Nisthilfen für
Schwalben,
Fledermäuse und Insekten soll zeigen, dass es möglich ist,
mit einfachen Mitteln auch seltener werdenden Tieren zu helfen.
Wichtiger als der Bau von Nistkästen und -hilfen ist es jedoch,
den Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten oder
wiederherzustellen. Daher hat sich der Schwerpunkt des
Naturschutzes in den letzten Jahren immer mehr zum
Biotopschutz und zu speziellen Hilfsprogrammen für besonders
gefährdete Arten verlagert, nach dem Mott: "dem Storch nützt kein
Nistkasten, sondern nur eine intakte nahrungsreiche Umwelt."
Ein Beispiel für einen Nistkasten (Dreieckshöhle)
Im LBV-Shop
können Sie sich alle Sorten von
Nisthilfen ansehen und fachlichen Rat bei der Auswahl des richtigen
Nistkastens bekommen.
![]() Diverse Nistkästen |
Nistkästen
gibt es auch für Igel, für Bienen und Hummeln, für Schwebfliegen, die
für die Bekämpfung von Schadinsekten wichtig sind. Fledermauskästen gibt es rund aus Holzbeton und flach aus Holz. Siehe auch Bauanleitung unter AK Fledermäuse (Fledermaus-Flachkasten) |