|
Kiebitz-Beobachtungen
|
|
|
Kiebitze
sind seltene
bedrohte Watvögel, sie brauchen unseren Schutz |
|
Kiebitz-Beobachtungen in den Jahren
2007 - 2008 im
Münchener Nordosten
|
|
Kiebitz-Beobachtungen im Jahr 2006 im Münchener Nordosten
1. Die Vögel trafen deutlich später ein als in den vergangenen Jahren. Erst
in der ersten Maihälfte sah ich |
|
Kiebitz im Jahr 2005 Pünktlich zum Frühlingsanfang, jedoch deutlich später als in den Vorjahren, sind die Kiebitze in den Münchner Nordosten zurückgekehrt. Nach dem langen schneereichen Winter konnte ich die ersten 3 Exemplare am 22. März 2005 nördlich und südlich des Abfanggrabens feststellen. Leider konnte ich bei meinen intensiven Beobach-tungen im Frühjahr und Sommer 2005 nur noch maximal gleichzeitig 12 Exemplare des schönen Bodenbrüters Vanellus vanellus feststellen. Damit bestätigt sich die Vermutung, dass es mit dem Vogel |
Kiebitz, Foto W. A. Bajohr |
|
des Jahres 1996 in München derzeit weiter bergab geht. Ich hoffe, dass sich der Bestand jetzt wenigstens auf niedrigem Niveau stabilisiert und der Kiebitz im Münchener Nordosten nicht ganz verschwindet.
Seit vielen Jahren mache ich Naturbeobachtungen in diesem Gebiet, welches
überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird, dessen Eintönigkeit jedoch
durch einige charakteristische Strukturformen unterbrochen wird. Dazu zählt
der Hüllgraben mit dem sich anschließenden Abfanggraben, die alte
aufgelassene Bahndammtrasse, drei vom LBV vor mehreren Jahren gepflanzte
Heckenstreifen, eine aufgelassene renaturierte Kiesgrube und einige
Siedlerhäuser mit naturnahen Gärten.
Allerdings sind auch hier nach meinen Feststellungen leider die Bestände in
den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Habe ich an einem
April-Vormittag des Jahres 2003 z.B. noch 23 Exemplare gezählt, so stellte
ich im Frühjahr 2004 nur noch maximal 18 Stück fest. Und so wie es jetzt
aussieht, werden es heuer (2005) wohl wieder weniger werden (siehe oben). |