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Über
400 Fledermaus-Fans folgten am 25. August dem Ruf der kleinen Nachtjäger:
Während diese noch in ihren Baumhöhlen schliefen, feierten die Fans bereits
ab 14 Uhr am Rumford-Schlößl die siebte Europäische Fledermausnacht. |
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Mitten
im Englischen Garten bastelten die Kinder Fledermäuse aus Papier oder
machten mit der Fledermauswand lustige Erinnerungsfotos. Selbst wie eine
Fledermaus aussehen: Viele kleine Kindergesichter wurden bemalt, andere Fans
bastelten sich eine Fledermausbrille. In der Sprechstunde der
„Fledermausambulanz“ zeigte Margarete Kistler einen verletzten „Pflegling“,
der aufgepäppelt und dann wieder in die freie Wildbahn entlassen werden
soll.
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Kinder basteln sich eine
Fledermaus
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Die „kleinen Fledermäuse“
spielten den ganzen Nachmittag.
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Groß und Klein informierten
sich über Natur- und Artenschutz
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Warum
hört man die Fledermaus beim Flug nicht rufen und was ist eine Hufeisennase?
Beim Fledermaus-Quiz und dem Glücksrad konnten die Gäste spielend ihr Wissen
erweitern und erfuhren interessante Details zur Ernährung und zum
Artenschutz. Als Gewinn gab es Stofffledermäuse und Bio-Kaffee von
vogelfreundlich bepflanzten Plantagen. Viel Andrang herrschte auch vor den
Infotafeln zur Lebensweise und Verbreitung der Fledermäuse.
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Auch
ökologische Landwirtschaft war ein wichtiges Thema, denn die von Bauern
eingesetzten Pestizide vergiften Tiere wie Nachtschmetterlinge, die den
Fledermäusen als Nahrung dienen. Besonders aktuell, die „CO2-Entstehung“
bei Herstellung und Transport von Nahrungsmitteln: Wussten Sie, dass ein
gespritzter Apfel, der mit dem Flugzeug aus Argentinien zu uns gebracht wird
die 76fache-Menge im Vergleich zu einem Bio-Apfel aus der Nachbarschaft mit
sich bringt?
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Anschaulich erklärt:
CO2-Entstehung bei Herstellung und Transport von Nahrungsmitteln
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Stärkung mit Bio-Kuchen unter dem Schatten der Bäume |
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So viel
neues Wissen muss sich setzen, deshalb stärkten sich die Gäste an
gemütlichen Biertischen mit leckeren selbstgebackenen Biokuchen, Croissants
der Hofpfisterei und Biokaffee. |
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Die
Kinder fieberten aufgeregt dem Höhepunkt der Party entgegen: Der
Fledermaus-Expedition. Über 300 Fledermausbegeisterte machten sich in neun
Erwachsenen- und drei Kindergruppen auf die Pirsch zum Kleinhesseloher See.
Über der Wasserfläche sind die Nachtsegler besonders gut zu sehen. Bei
Dämmerung starten die Fledermäuse ihre Nachtjagd und stoßen Echo-Laute aus,
die von Nachtschmetterlingen und anderen Insekten reflektiert werden. Daran
erkennen sie auch im Dunkeln ihre gut schmeckende Beute. Mit dem
Bat-Detector, den jede Gruppe dabei hatte, wurden die Laute in ein für
Menschen hörbares „Knattern“ verwandelt. Die ersten Luftwirbel der
Flügelschläge waren zu spüren und die Begeisterung war groß, als die ersten
Fledermäuse mit ihren großen Ohren und Flügeln über dem glitzernden Wasser
des Sees erschienen.
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Selbstgebackener Bio-Kuchen und Brot von der Hofpfisterei
München
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Es ist dem großen Engagement von Margarete und Toni Kistler,
Irene Frey-Mann und den 24 ehrenamtlichen Helfern zu verdanken, dass die
Besucher der Bat-Night ein unvergessliches Erlebnis hatten und vielleicht
Fledermäuse jetzt mit ganz anderen Augen sehen.
Vielen Dank für die
Fördermittel des Referates für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt
München und allen, die mit angepackt und uns mit Kuchen unterstützt haben!
Mirja Bauer
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