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Wir versuchten zu viert, Frau Dr. Frey-Mann, Frau Dr. Thimel und Ehepaar Kistler, dem Chaos Herr zu werden. In heillosem Durcheinander lagen nasse und verschmutzte, leichtverletzte und schwerverletzte sowie tote Abendsegler in den Kisten. Wir untersuchten die Tiere sorgfältig und „sortierten“ aus! |
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Die 95 unverletzten
Tiere ließen wir in einen Schwegler Winter-Quartier-Kasten krabbeln, der
zufällig vorrätig war. Die Allianz Umweltstiftung übernahm spontan und
großzügiger Weise die Kosten für den teuren Kasten mit dem Argument,
dass der „Sturmbaum“ auf einem Grundstück der Allianz Firmengruppe
stand. Zwei Tage später hängten wir den Kasten mit Hilfe einer
Drehleiter der Feuerwehr im Englischen Garten an einem Baum auf, natürlich
mit dem Einverständnis der Garten-Verwaltung. So fanden die unverletzten
Tiere baldmöglichst wieder eine neue Heimat in einer
fledermausfreundlichen Umgebung. |
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Die schwerletzten
Tiere, viele mit Brüchen der Extremitäten und der Wirbelsäule, mussten
mit fachkundiger Hilfe von Frau Dr. Thimel eingeschläfert werden.
Insgesamt gab es 77 tote Abendsegler. Besonders schwerwiegend ist die
Tatsache, dass zwei Drittel der Tiere Weibchen waren, die ja für den
Nachwuchs in diesem Jahr beigetragen hätten. Margarete Kistler |