Umwelttipp: Der Wildgemüse-Tipp zum Monat Juli: Nachwuchs auf gemähten Wiesen ernten

Sehr viele der klassischen Wildkräuter sind jetzt für kulinarische Zwecke schon zu alt. Aber auf Wiesen und Wiesenrändern, die im Mai oder Juni abgemäht worden waren, sind inzwischen neue Schösslinge in jugendlicher Frische nachgewachsen: Brennnesseln, Giersch, Löwenzahnblätter, Wiesenbärenklau, Spitzwegerich, Schafgarbe, Taubnessel, Wiesenlabkraut, Hirtentäschl, Beinwell u.a.

 

Auch noch nicht gemähte Bereiche bieten Erntemöglichkeiten:

Vom Wiesenbärenklau findet man nachwachsende Triebe zart und behaart auch ganz unten neben und zwischen den Stängeln schon älterer Pflanzen. Beim Beinwell erntet man die obere Hälfte der Pflanzen mit den Blüten und Blütenknospen, Stängel und Blättern. Wenn die ersten Blüten schon verblüht sind, ist die Pflanze aber eigentlich schon zu alt für die Küche.

Rezept für dickfleischiges Wildgemüse

Sprossspitzen vom Beinwell inklusive seiner Blüten und Blütenknospen oder nachwachsende Triebe des Wiesenbärenklau brät man in Butter an und salzt ein wenig. Für Feinschmecker!

Rezept für gemischte Wildgemüsearten

Diese bereitet man zu wie einen Brennnesselspinat oder wie Gierschgemüse.

(siehe: Wildgemüse-Tipp zum Monat Mai ).