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Teich-Orchester
im eigenen Garten |
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Obwohl draußen noch ungemütliche Temperaturen herrschen, geht es in den nächsten Monaten an unseren Gewässern hoch her. Sobald die Teiche eisfrei geworden sind, werden sie von den Grasfröschen und später auch von anderen Amphibienarten zum Ablaichen aufgesucht. Diesen Vorgang kann man nicht nur in der freien Natur, sondern auch an den Gartenteichen beobachten. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) regt an, in den nächsten Monaten etwas genauer in den eigenen Gartenteich zu schauen, eventuell gibt dort einiges zu entdecken. |
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Das bekannteste am Teich lebende Tier dürfte wohl der Frosch sein. Er ist am Gartenteich meist durch den Grasfrosch, seltener durch einen Teichfrosch oder Laubfrosch vertreten. In den nächsten Monaten hört man dann das allseits bekannte Quacken. Etwas später sind die Larven der Frösche, die Kaulquappen, im Teich zu finden. |
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Unscheinbarer sind dagegen die Molche, die sich im Pflanzenwuchs des Wassers verstecken. In den Gartenteichen sind die Teichmolche und Bergmolche vertreten. Die Molche fallen bei genauem Hinsehen durch ihr imposantes Balzverhalten auf, bei dem das Männchen schwanzwedelnd das Weibchen umwirbt. Die Weibchen brauchen übrigens Wasserpflanzen um ihre Eier darin einzurollen. |
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Insgesamt bieten Gartenteiche daher vielen Menschen die Chance, selbst zum aktiven Naturschützer zu werden. Wenn er richtig, daß heißt naturnah, angelegt wird, kann der Teich neben Hecken, Wiesen und alten Obstbäumen im Garten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Artenvielfalt leisten. Leider werden immer noch gerne Goldfische in den Teich gesetzt. Mag sein, daß mancher diesen fremdländischen Raubfisch als optische Bereicherung empfindet, aber in einem "Naturteich" hat er nichts zu suchen. Denn seiner Freßbegierde fallen nicht nur Insektenlarven zum Opfer, sondern auch Kaulquappen und Molche. |
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Auch fehlt es manchem Besitzer an Geduld bis sich die ersten Bewohner des Teiches von selbst einstellen. So werden Jahr für Jahr etliche Amphibien aus der Natur entnommen, um das Kleinod des Gartens anzureichern. Doch ein unfreiwilliger Biotopwechsel bekommt den meisten Arten nicht. Darum bittet der LBV, keine Tiere aus der Natur in den Garten zu setzen, was bei den einheimischen Amphibien, sprich Molchen, Fröschen, Kröten und Lurchen, sogar verboten ist. |
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