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Springkraut
Es heißt auch "Kräutlein-rühr-mich-nicht-an",
denn wenn man seine reifen Früchte berührt oder mit den Fingern leicht
drückt, springen die schotenähnlichen Früchte ruckartig auf und
schleudern die Samenkörner bis zu zwei Meter weit in die Umgebung. Wenn
man diese Pflanzen erst einmal entdeckt hat, kann es ein endloses Spiel
werden, eventuell springbereite Fruchtschoten tastend zu testen und möglichst
aufspringen zu lassen. Es gibt drei Arten von Springkräutern bei uns, die
alle am liebsten in schattigen und feuchten Bereichen, also an Ufern und
in Wäldern wachsen. Zwei Arten haben gelbe Blüten mit einem Sporn. Das
Drüsige Springkraut hat wunderschöne große rosa oder purpurviolette Blütenhörnchen
und ist ursprünglich in Indien beheimatet. Bei uns breitet es sich
derzeit in manchen Bereichen flächendeckend und weiträumig aus und verdrängt
dabei leider angestammte heimische Pflanzen. Dort sollte man diese rosa blühenden
Pflanzen noch vor der Fruchtreife einfach samt ihrer Wurzeln aus dem Boden
heraus reißen.
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