Umwelttipp: Der Wildgemüse-Tipp zum Monat August: Springkraut-Samen
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Das Drüsige Springkraut Impatiens glandulifera (auch Indisches Springkraut genannt) ist im August schon von weitem an seinen wunderschönen rosa und purpur-violett gefärbten großen Blüten zu erkennen. Man findet es vor allem an Ufern und in Wäldern, wo es oft große Bestände ausbildet und damit die heimische Flora verdrängt. Deswegen wird es von Naturschützern oft im Juli und August regelrecht ausgerupft. Allerdings erscheinen oft auch schon Anfang August die Samen in schotenförmigen Früchten, welche im reifen Zustand schon bei leichter Berührung („Kräutlein-rühr-mich-nicht-an“) ruckartig aufspringen und die Samenkörner bis zu zwei Metern weit in die Umgebung schleudern. Kinder lieben es, die reifen Samenschoten mit der Hand zu umfassen und sich die Samen in die Hand springen zu lassen. Auf diese Weise kann man auch viele Samen ernten, denn man kann sie roh essen oder besser noch geröstet. Rezept für geröstete Springkraut-Samen Die gesammelten und möglichst noch nicht ganz reifen Samen werden in einer trockenen Pfanne ohne Fett erhitzt. Dabei beginnen sie, sich zunehmend schnell um ihre eigene Achse zu drehen! Wenn sie durch die Hitze eine goldbraune Farbe angenommen haben, schmecken sie wirklich sehr gut. |
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