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Wohnungsbau im Wald |
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Das laute Trommeln des Buntspechts und das schallende Lachen des Grünspechts sind zur Zeit überall in Wäldern, Parkanlagen und Gärten zu hören. In seinem Tip zur Naturbeobachtung möchte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) auf die heimischen Spechtarten aufmerksam machen, die in den nächsten Monaten besonders aktiv sind und Brutstätten für andere Tierarten schaffen. |
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Spechte besitzen einen kräftigen Meißelschnabel, der zum Aufspalten von Rinde und morschem Holz bei der Nahrungssuche dient. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge können sie Insekten und deren Larven tief aus dem morschen Holz herausziehen. Mit Ausnahme des Wendehalses - übrigens der einzige Zugvogel unter den Spechten - zimmern die heimischen Arten ihre Bruthöhlen selbst. Verlassene Spechthöhlen können von einer Vielzahl anderer Vogelarten als Brutplatz genutzt werden. Auch für Fledermäuse sind solche Höhlen wichtige Quartiere. Kräftige Füße und ein steifer Schwanz, der als Stütze verwendet wird, ermöglicht den Spechten das Klettern an Bäumen. Während der Brutzeit hämmern die Spechte in schneller Schlagfolge auf einen leicht schwingenden Gegenstand - einen Resonanzkörper - z.B. auf einen dürren Ast, aber auch auf Fernsehantennen und Dachrinnen. Dieses Trommeln dient wie der Gesang bei anderen Vögeln zur Abgrenzung der Reviere und zum Anlocken von Weibchen. |
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Der größte heimische Specht, der Schwarzspecht bewohnt Nadel- und Mischwälder mit alten, mächtigen Bäumen, in die er seine großen Nisthöhlen zimmern kann. Bei dem einfarbig schwarzen Specht trägt das Männchen eine rote Kopfplatte, das Weibchen nur einen kleinen roten Hinterhauptfleck. |
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Der Buntspecht, unser häufigster einheimischer Specht, erreicht in etwa die Größe einer Amsel und ist durch die schwarz-weiße Kopfzeichnung mit dem roten Nackenfleck gekennzeichnet. Der Buntspecht bewohnt Wälder ebenso wie Gärten und Parkanlagen. |