Umweltbildung: Umwelttipps

Dem Laich auf der Spur

An Tümpeln und Teichen finden aufmerksame Detektive ab Ende März befruchtete Frosch- und Kröteneier, die man Laich nennt. Die oft fußballgroßen Laichklumpen der Grasfrösche schwimmen an der Wasseroberfläche. Sie bestehen aus vielen hundert stecknadelkopfgroßen, schwarzen Eiern,die in der gallertigen Masse des Laichklumpens mit fingerbreiten Abständen verteilt sind. Diese Klumpen darf man zwar mal mit dem Finger berühren, aber keinesfalls umdrehen oder gar herausnehmen.

Erdkröten legen unter Wasser viele bleistiftdicke Laichschnüre von mehreren Metern Länge ab, in denen die schwarzen Eier immer zu zweit hintereinander aufgereiht sind. Auch dieser Laich steht unter Naturschutz, man darf ihn nicht herausnehmen.

Es ist aber sehr spannend, von nun an jede Woche einmal solche Laichplätze wieder zu besuchen und die Laichentwicklung zur Kaulquappe zu beobachten. Wer diese Vorgänge im Aquarium verfolgen will, muss sich Laich aus einem privaten Gartenteich schenken lassen.