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Hände
weg von Jungvögeln ! |
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Junge Vögel die am Wegesrand sitzen oder tolpatschig durch den Garten hüpfen, lösen im Menschen schnell ein Gefühl des Mitleids aus und das vermeintlich hilfsbedürftige Wesen wird mitgenommen. Wenn der junge Vogel dann erst einmal im Schuhkarton sitzt, stellt sich schnell die Frage: Wie jetzt weiter ? |
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Die Aufzucht so eines gefiederten Pflegekindes ist nämlich alles andere als einfach. Stündliche Fütterungen und die Besorgung des geeigneten Futters verlangen viel Zeit und Geduld. Und selbst wer bereit ist dieses auf sich zu nehmen, muß dennoch damit rechnen, daß sein Pflegling trotz aller Bemühungen nicht überleben wird. |
| Der LBV bittet daher, nur in wirklich berechtigten Ausnahmefällen die Jungvögel mit nach Hause zu nehmen. So ein Ausnahmefall kann zum Beispiel eintreten, wenn die Altvögel ums Leben kommen. Ansonsten füttern die Elterntiere ihren Nachwuchs auch dann weiter, wenn diese das Nest verlassen haben. |
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Wer im eigenen Garten Vogeljunge entdeckt die frisch aus dem Nest gehüpft sind, der sollte dafür sorgen, dass die eigene Katze so lange im Hause bleibt, bis die Jungvögel ihre ersten Flugversuche hinter sich haben. In der Regel sind das nur wenige Tage. Auch an die Hundehalter ist der Appell gerichtet zumindestens in der Brutzeit- und Setzzeit ihre Hunde an die Leine nehmen. Selbst wenn die Hunde den Wildtieren direkt nichts tun, richten sie aber durch die Störung sehr großen Schaden an. Nester und Jungvögel werden von den Altieren verlassen oder werden von potentiellen Feinden schneller entdeckt. |
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