Umwelttipps: Wildgemüse-Tipp zum Monat Dezember
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Hagebutten genascht vom Heckenrosenstrauch Im Laufe des Herbstes färben sich die Hagebutten, also die Früchte der Heckenrose Rosa canina zunehmend rot, sind aber von der Konsistenz her noch ziemlich fest. Im November und Dezember wird das Fruchtfleisch von vielen dieser roten Hagebutten langsam weich – oft auch durch Frost beschleunigt. Von außen erkennt man solche Früchte an ihrer schrumpeligen Haut. Wenn man sie pflückt, entsteht an der Hagebutte dort, wo der Stiel saß, ein kleines Loch. An dieser Stelle kann man das Hagebutten-Fruchtfleisch auszutzeln. Saugt man zu stark, gelangen die Kerne unbeabsichtigt mit in den Mund, man kann sie einfach ausspucken. In jedem Fall kann man das süßliche Hagebuttenmus genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Man kann es auch einkochen, klassischerweise mit Zucker. Ein hoch arbeitsaufwendiger Vorgang, vor allem die Abtrennung der Kerne. Der Kauf von fertigem Hagebuttenmus ist wesentlich einfacher. Es empfiehlt sich, auf einen hohen Fruchtanteil zu achten, möglichst 62g in 100g Fruchtmus. Wer zuckerfreies Hagebuttenmark kaufen will: im Spätherbst wird es auf dem Münchner Viktualienmarkt angeboten. |
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