Umweltbildung: Umwelttipps

Gipsbilder mit darin eingebetteten Naturmaterialien

Zunächst wird der Gips bereitet, indem man eine große Konservendose etwa zu einem Drittel mit Wasser füllt und dann umrührend soviel Gipspulver hinzuschüttet, bis der Brei eine quark- bis streichkäseähnliche Konsistenz hat. Das waren dann ca. 0,3 Liter Wasser und 20 gehäufte Esslöffel = 500g Gipspulver, die man nach dem Anrühren schnell als  eine 0,5 bis 1cm hohe Gipsschicht auf die 10 etwa postkartengroßen Pappteller gießt bzw. löffelt. Die schüttelt man dann ruckelnd solange hin und her, bis sich ihre Oberfläche geglättet hat. Jetzt hat man nur wenig Zeit, jedoch mindestens 10 Minuten, um die Naturmaterialien in den Gips zu stecken oder auf die Oberfläche anzudrücken: Fruchtschalen, Rindenstücke, Ästchen, Steine, Baumpilze, Heu oder Stroh, Federn, Muscheln, Schnecken usw. Nimmt man auch grüne Blätter oder frische Früchte, dann werden diese natürlich nach kurzer Zeit welken oder gar faulen. Für ein späteres Loch zum Aufhängen können wir noch ein Streichholz oder Bleistift o.ä. in den weichen Gips stecken, das wir nach ca. 20 Minuten herausnehmen. Der Gips erstarrt währenddessen zunehmend und wird dabei auch wärmer (Abbindewärme). Wir sollten bei alledem die biegsamen Papptellerchen mit dem Gips nicht mehr hin- und hertragen, weil dadurch Risse und Bruchstellen im Gips erzeugt werden. Am besten hat man sie von Anfang an jeweils auf einem Holzbrettchen stehen, das man nun an einen ruhigen Ort bringt, wo der Gips über Nacht vollständig abtrocknen kann. Dann ist es auch ein Leichtes, den Gips von dem Pappteller zu lösen.