Umwelttipp: Der Wildgemüse-Tipp zum Februar -
Brombeerblätter, Brunnenkresse, Bachbunge, Bitteres Schaumkraut
|
Als Tipp für Survival-Freunde gelten die noch grünen Brombeerblätter, die man sich, falls nötig, Schnee wegkratzend frei legt, um sich dann einen Tee aus ihnen zu kochen. Wenn man was zum Essen sucht, kann man verschiedene Wurzeln ausgraben (s. Tipp Januar) oder im fließenden Wasser von Bächen und Gräben oder an deren Ufern die Blätter und Sprossspitzen der Brunnenkresse ernten, sofern sie nicht unter Schnee und Eis verborgen sind. Ähnlich aussehend findet man im selben Lebensraum auch die Bachbunge und das Bittere Schaumkraut. Entweder erntet man von allen dreien und verwendet sie dann auch gemeinsam klein geschnitten als Beigabe zu Salaten (Kartoffelsalat!) oder man kocht sie als ein frisches, wenn auch etwas bitter schmeckendes Gemüse. Die Brunnenkresse gilt bei alledem als das geschmacklich edlere Kraut. Oder man unterscheidet die Bachbunge an Hand ihrer gegenständigen Blätter (und im Frühjahr an Hand ihrer dann blauen Blüten). Die Brunnenkresse hat gefiederte Blätter und einen hohlen Stängel, das Bittere Schaumkraut hat auch gefiederte Blätter, aber einen markigen Stängel. Beide blühen im Frühjahr weiß, die Brunnenkresse jedoch mit gelben Staubblättern, das Bittere Schaumkraut mit violetten. Wegen der kleinen, aber doch vorhandenen Infektionsgefahr mit dem Leberegel sollte man diese Kräuter nur gut gewaschen oder abgekocht genießen. Vor allem Schwangere sollten vorsichtig sein. |