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Wintergäste Während uns vertraute Vogelarten wie Weißstorch, Mauersegler oder Rauchschwalbe die ungünstige Jahreszeit im afrikanischen Winterquartiere verbringen, treffen in Mitteleuropa nordische Arten wie Bergfink, Seidenschwanz oder Rauhfußbussard ein. Diese Vogelarten, die in skandinavischen Wäldern oder der sibirischen Tundra brüten, entfliehen den ungünstigen Witterungsbedingungen im hohen Norden und verbringen den Winter in den gemäßigten Zonen Europas. Mit etwas Glück lassen sich auch im Bayreuther Raum Bergfink oder Seidenschwanz beobachten, erläutert Diplombiologe Helmut Beran vom Landesbund für Vogelschutz - Verband für Arten- und Biotopschutz (LBV). |
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Der Bergfink, ein naher Verwandter unseres heimischen Buchfinken, trägt im Winter ein dunkel geschecktes Rückengefieder, eine orange Brust und hat den für Finken typischen kurzen kräftigen Schnabel. Bevorzugte Nahrung während der Wintermonate stellen Bucheckern dar. |
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Der etwa drosselgroße Seidenschwanz ist durch die rötlichbraune Haube, den kurzen, am Ende gelb gefärbten Schwanz und die dunklen Flügel mit der auffälligen weißen, gelben und roten Zeichnung unverwechselbar. Seidenschwänze lassen sich häufig in Hecken beobachten, wo sie bevorzugt die Beeren von Schneeball, Vogelbeere und Weißdorn fressen. In manchen Jahren können regelrechte Invasionen von Seidenschwänzen beobachtet werden, wobei Trupps von 100 Vögeln keine Seltenheit darstellen. |
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Mit etwas Übung kann man zwischen den auf Wiesen und Feldern sitzenden Mäusebussarden vereinzelt auch Rauhfußbussarde entdecken. Im Vergleich zum Mäusebussard hat der Rauhfußbussard einen weißen Schwanz mit breiter dunkler Endbinde und ist in der Regel heller gefärbt. Häufig steht der Rauhfußbussard mit langsamen Flügelschlägen rüttelnd in der Luft und hält nach Mäusen Ausschau. |
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