Münchner Biotope: Englischer Garten 

monopteros1.jpg (39855 Byte)
Blick vom Monopteros

chines.turm3.jpg (44749 Byte)
Chinesischer Turm

kleinhess.see1.jpg (47040 Byte)
Kleinhesseloher See

Lage

Zwischen Schwabing und Bogenhausen

Charakter Der Englische Garten ist der größte und am intensivsten genutzte Park Münchens. Er enthält umfangreiche Liegewiesen, Blumenwiesen, Gebüschsäume, Gehölzgruppen, Waldbestände und Auwaldrestelemente. Mehrere landschaftsarchitektonisch geplante Bäche durchziehen den Garten von Süd nach Nord (siehe Bäche im Englischen Garten). Er zählt mit 375 Hektar zu den größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt
Geschichte 1789 wird der Englische Garten nach Plänen von Rumford angelegt, unter beratender Mitwirkung von Friedrich Ludwig von Sckell. 1795 wird der Park der Öffentlichkeit übergeben und ab 1804 von Sckell weiter ausgestaltet. 
1789 wird der Chinesische Turm erbaut, im 2. Weltkrieg zerstört, danach erneuert. Der Kleinhesseloher See entsteht von 1802-14. König Ludwig I. lässt 1833 den Monopteros auf einem künstlichen Hügel errichten - ein offener Rundbau, getragen von ionischen Säulen (Entwurf von Klenze).
Flora Berg-Klee, Breitblättrige Ständelwurz, Dunkelviolette Akelei, Echter Steinsame (RL 3), Echtes Tausendgüldenkraut, Frühlings-Enzian (RL 3), Fuchs' Knabenkraut, Gekielter Lauch (RL 3), Gelbe Spargelerbse (RL 3), Großer Wiesenknopf, Grüne Nieswurz (RL P), Heilziest, Helm-Knabenkraut (RL 3), Karthäuser Nelke, Knäuel-Glockenblume, ...   Weicher Pippau (RL 3), Wundklee
Fauna Grasfrosch, Erdkröte;
Eisvogel (RL 2), Gänsesäger (RL 3), Grauschnäpper, Grauspecht (RL 4R), Grünspecht (RL 4R), Halsbandschnäpper (RL 2), Kernbeisser, Mäusebussard, Saatkrähe (RL 3), Schwarzspecht, Sperber (RL 3), Trauerschnäpper, Waldkauz, Waldlaubsänger, Wasseramsel (RL 4R)
Ringelnatter, Blindschleiche
Baummarder, Biber, Hase, Igel, Mauswiesel, Reh, Wasserspitzmaus, Wiesel
Balkenschröter, Kleiner Hirschkäfer, Rosenkäfer
Gebänderte Prachtlibelle
Schutzstatus

Landschaftsschutzgebiet
Biotop M-79 in der Stadtbiotopkartierung 1981-84