Münchner Biotope: Bannwaldgebiet am Stadtrand München-Süd

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Der Bannwald nach dem Sturm Vivian/Wibke 1990

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Waldrand 2004, artenreiche Hecken und Laubbäume

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Mischwald mit hohem Todholz-
anteil 2004

Der engagierte Einsatz der Bevölkerung, der Initiative „Grünzug-Netzwerk Süd-West“ und der Naturschutzverbände in Großhadern, Martinsried, Neuried, Planegg, sowie der „Freunde des Forstenrieder Parks“ hat sich gelohnt. Der wertvolle Erholungsraum und die Frischluftschneise für eine Millionenstadt  bleibt vor einer Zerstörung durch Autobahnbau und Bebauung verschont.

20 Hektar Bannwald (München-Süd/Neuried) werden weiterhin Lebensraum für Baumfalke, Wespenbussard, Neuntöter, Schwarz- und Grünspecht, Feldschwirl und Schwarzkehlchen bleiben und die Entwicklung zu einem artenreichen und stabilen Mischwald wird auch die Insekten- und vor allem Schmetterlingswelt erhöhen. Im gesamtem Gebiet und den angrenzenden Flächen wurden von Dietmar Reusch und Kurt Bauer insgesamt 80 Vogelarten beobachtet.

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Blutströpfchen an Skabiose

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Körniger Laufkäfer

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Mittelspecht

Text und Fotos Kurt Bauer