Münchener Biotope - Außen2: Bogenhausen, Brunnbach mit Quellfluren

Überregional Bedeutsames Biotop
● Pflege- und Erhaltungszustand: Schlecht
● Schutzstatus: Nicht Ausreichend

Lage:  Stadtbezirk Bogenhausen: Herzogpark, entlang der Brunnbachleite nordwärts bis nach St. Emmeram
Schutzstatus nach Naturschutzrecht: Landschaftsschutzgebiet (LSG); kleinere Teilflächen nach Art. 13d, BayNatSchG geschützte
Münchner Stadtbiotop-Nr.: 121, 124
ABSP-Nr.: 586
Flächennutzung nach Flächennutzungsplan: Allgemeine Grünfläche; im Nordteil Regionaler Grünzug
Flächengröße: 13,2 ha

36.1 Geschichte, Geländebeschreibung, Vegetation: Der Brunnbach verdankt seine Entstehung dem quellreichen Hang der Isar-Hochterrasse, als dessen Quellsammler er fungiert. Die Hochterrasse stammt aus der vorletzten Eiszeit (Risseiszeit). Sie stellt einen der wenigen Bereiche der Münchner Schotterebene dar, der nicht von den würmeiszeitlichen Schotterströmen eingeebnet und überdeckt wurde.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Südteil des Brunnbachs in die Gartenanlage des Grafen Montgelas integriert (Wanetschek, 2005), die heute ein Teil des Herzogparks ist. Die Quellen des Brunnbachs wurden nie, wie die Quellen der nördlich angrenzenden Isar-Hangleiten, für die Trinkwasserversorgung der Stadt München genutzt.



Ungewöhnlicher Bachbe-
wohner des Brunnbachs: Weltweit ist die Bayerische Zwergdeckelschnecke nur
aus dem Münchner Brunn-
bach bekannt

Die Brunnbachquellen: Die größten Quellen des Brunnbachs wurden im LBV-Projekt „Quellschutz in München“ (LBV, 2006) untersucht. Die untersuchten Quellen liegen im südlichen Bachabschnitt am Fuß der Isar-Hochterrasse auf Höhe der Anwesen Oberföhringer Straße 73 und 77. Im nördlichen Bachabschnitt wurden ebenfalls zwei Quellen am Hangfuß bei St. Emmeram untersucht. Alle Quellen wiesen in Bezug auf ihre chemisch-physikalischen Parameter Trinkwasserqualität auf. Außergewöhnlich ist die Quellfauna. Es findet sich u. a. das weltweit einzige bekannte Vorkommen der Bayerischen Zwergdeckelschnecke (Sadleriana bavarica). Außerdem kommen die stark gefährdete, quelltypische Köcherfliege Apatania muliebris und die Österreichische Quellschnecke (Bythinella austriaca) sowie über 20 weitere Tierarten vor (LBV, 2005).

Der Brunnbach: Der Brunnbach entspringt im ehemaligen Montgelas-Garten innerhalb des heutigen Herzogpark auf Höhe der Reuchlinstraße. Nach einer Lauflänge von etwa drei Kilometern wird er bei St. Emmeram durch einen Düker unter dem Isarkanal durchgeführt und mündet über einen als Brunnen gestalteten Abfluss in die Isar.



Brunnbach bei St. Emmeran: Der Bach hat dort naturnahe Ufer – im Bachlauf siedelt
ein Kleinröhricht

In seinem Südteil verläuft der Brunnbach in leicht geschlängeltem Lauf direkt am Hangfuß der Isar-Hochterrasse. Die Bachbreite wechselt dabei zwischen einem und etwa drei Metern. Auf den ersten 250 Metern Lauflänge weist der Bachlauf nur eine sehr geringe Wasserführung auf. Dabei durchquert er einige Privatgrundstücke. Mehrmals ist dort die Kontinuität durch verrohrte Abschnitte mit nur dreißig Zentimetern Rohr-Durchmesser unterbrochen. In einem schattigen Quellbereich hat sich in einer nitrophilen Staudenflur das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) ausgebreitet. Auch in der Fortsetzung begleitet ein Baumbestand mit nitrophilem Krautunterwuchs die Bachufer. Die Sohle ist stellenweise mit einem Röhricht aus Bachbunge (Veronica beccabunga) und Bitterem Schaumkraut (Cardamine amara) sowie Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) bewachsen. Der Abschnitt südlich der Abacostraße bis zur Wegquerung an der Opitzstraße wurde erst im Vorjahr renaturiert und mit kiesigen Rohbodenböschungen wechselnder Neigung versehen. Die Ableitung aus dem alten Bett mit seiner stark verschlammten Sohle erfolgt durch einen niedrigen Damm, der mit Nagelfluhblöcken verstärkt ist.

Zwei Wege werden mit geräumigen Rohrdurchlässen von über einem Meter Durchmesser über diesen weitgehend unverbauten Abschnitt geführt. Die Böschungen wurden teilweise mit Gehölzen bepflanzt, am Ufer wurden Röhricht-Initialpflanzungen vorgenommen; neben den standortheimischen Arten Bachbunge und Wasser-Minze (Mentha aquatica) wurde mehrfach auch eine großblättrige und -blütige Gauklerblume (Mimulus sp.) florenfremder Herkunft eingebracht. Im Hang stockt ein von Eschen dominierter Edellaubholzwald mit spärlicher Strauch- und Krautschicht.

In der Fortsetzung bis zum Andersenweg ist das Gewässerbett nur maximal achtzig Zentimeter tief. Die ziemlich steilen Uferböschungen sind vor allem oberwärts mit einem lückigen Bestand aus Waldbodenpflanzen und Hochstauden mit Gräsern bewachsen. Hohe Bäume mit weitgehend geschlossenem Kronendach säumen beide Ufer, vor allem Eschen (Fraxinus excelsior) und Silber-Weiden (Salix alba). Einige Quellaufstösse am Rand des hier ziemlich gleichmäßig ausgeformten, mit Nagelfluhblöcken in weitem Abstand zueinander verbauten Bachbetts erhöhen die Wasserführung und Strömung kontinuierlich. In Höhe der Bürgerstraße treten auf 250 m Lauflänge mehrere ziemlich stark schüttende Quellen aus. In den kurzen Quellabflüssen wächst dichtes Bachberlen-Kleinröhricht (Berula erecta). Der Uferstreifen des hier unverbauten Brunnbachs mit tiefgründigem Sumpfhumus ist vorwiegend mit einer üppigen feuchten Hochstaudenflur mit eutraphenten Röhrichtpflanzen, insbesondere Sumpf-Schwertlilie und Breitblättrigem Rohrkolben (Typha latifolia) bewachsen. Nur reliktisch kommen noch die mesotraphenten Arten Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara) und Schnabel-Segge (Carex rostrata) vor. Einige völlig verschlammte Quelltümpel sind mit einer Wasserlinsendecke überzogen. Die starke Eutrophierung begünstigte die Ausbreitung des Zottigen Weidenröschens (Epilobium hirsutum) und die Entwicklung einer nitrophytischen Pestwurzflur auf der Westseite. Die Sohle des Brunnbachs ist durch die starken Quellströmungen weitgehend schlammfrei und kiesig, die mittlere Bettbreite nimmt infolge der Vervielfachung der Wasserführung auf 4 m zu. Bis zur Straßenbrücke vom „Grüntal“ sind die Ufer wieder mit Nagelfluhblöcken verbaut. Der anschließende 400 m lange Abschnitt des Brunnbachs durch Privatgrundstücke wurde nicht erfasst.

Unterhalb der Pernerkreppe gelangt der Brunnbach an den Dammfuß des Mittleren Isarkanals und verläuft dort mehrere hundert Meter gerade. Das Bachbett ist hier ziemlich tief eingeschnittenen und unverbaut. Der Bach wird in diesem Bereich von einem Eschen-Hartholz-Auenwald begleitet. Die Uferstaudenfluren sind vorwiegend nitrophil. Es finden sich Vorkommen des Wolligen Hahnenfußes (Ranunculus lanuginosus) und des Rohr-Glanzgrases (Phalaris arundinacea). Die Bachsohle weist dichte Bestände des Wassersterns (Callitriche sp.) und der Bachberle (Berula erecta) auf. Faunistisch ist dieser Abschnitt aber stark verarmt (Hess & Heckes 2001).

Zwei zweiröhrige, enge Rohrdurchlässe von über zehn Metern Länge an der Haimonstraße und bei St. Emmeram beeinträchtigen die Durchgängigkeit des Bachlaufs. Dessen Breite vermindert sich unterhalb der Spervogelstraße wieder auf etwa drei Meter, wodurch die Fließgeschwindigkeit deutlich zunimmt. Kurz vor der Mündung in die Isar unterquert der Brunnbach den Mittleren Isarkanal mit einem Düker und mündet schließlich über einen als Brunnenmund gestalteten Abfluss in die Isar.

Vegetations- und Strukturtypen (Anteilsschätzung in %)

Laubbaumbestände (Kronendach)

50

Flutrasen

1

Nadelbaumbestände

0,2

nitrophytische feuchte Hochstaudenfluren

3

Gras- und Krautfluren nährstoffreicher Standorte

3

Mädesüß-Hochstaudenflur (durch Art. 13 d BayNatSchG geschützt)

2

Trittrasen und Trampelpfade

1

Großröhricht/Großseggenried (durch Art. 13 d BayNatSchG geschützt)

2

Initialvegetation feucht

0,1

Kleinröhricht/Quellfluren (durch Art. 13 d BayNatSchG geschützt)

3

Vegetationsfreie Fläche

0,1

Fließgewässer

10

Artenarme Fettwiese

2

Sonstige Flächenanteile

8

Scherrasen

20

 

 

36.2 Artenzusammensetzung

Vorkommen gefährdeter Arten: Pflanzen: Haarblättriger Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus trichophyllus agg.), Eibe (Taxus baccata); Brutvögel: Klappergrasmücke (Sylvia curucca / Brutverdacht), Waldlaubsänger (Pylloscopus sibilatrix /Brutverdacht); Wasserschnecken: Bayerische Zwergdeckelschnecke (Sadleriane bavarica / einziger bekannter Fundort weltweit), Österreichische Quellschnecke (Bythinella austriaca ), Emmericia patula /alle Angaben aus LBV, 2005; KöcherfliegeN: (Apatania muliebris) / Angaben aus LBV, 2005

Gehölze: Spitz-Ahorn (Acer platanoides), Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus), Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), Grau-Erle (Alnus incana), Moor-Birke (Betula pubescens), Hainbuche (Carpinus betulus), Hasel (Corylus avellana), Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus), Buche (Fagus sylvatica), Esche (Fraxinus excelsior), Efeu (Hedera helix), Fichte (Picea abies), Pappel (Populus sp.), Vogel-Kirsche (Prunus avium), Trauben-Kirsche (Prunus padus), Schlehe (Prunus spinosa), Stiel-Eiche (Quercus robur), Kratzbeere (Rubus caesius), Brombeere (Rubus fruticosus agg.), Himbeere (Rubus idaeus), Schwarzer Holunder (Sambucus nigra), Silber-Weide (Salix alba), Sal-Weide (Salix caprea), Lavendel-Weide (Salix eleagnos), Purpur-Weide (Salix purpurea), Berg-Ulme (Ulmus glabra), Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus), Laubholz-Mistel (Viscum album)

Gräser und Kräuter: Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata), Bärlauch (Allium ursinum), Süßholz-Tragant (Astragalus glycyphyllos), Bachberle (Berula erecta), Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum), Wasserstern (Callitriche sp.), Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), Zaun-Winde (Calystegia sepium), Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara), Schlanke Segge (Carex acuta), Raue Segge (Carex hirta), Schnabel-Segge (Carex rostrata), Wald-Segge (Carex sylvatica), Kohl-Kratzdistel (Cirsium oleraceum), Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa), Indische Scheinerdbeere (Duchesnea indica), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum), Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Mädesüß (Filipendula ulmaria), Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), Waldmeister (Galium odoratum), Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum), Bach-Nelkenwurz (Geum rivale), Flutender Schwaden (Glyceria fluitans agg.), Nachtviole (Hesperis matronalis), Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora), Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), Glieder-Binse (Juncus articulatus), Blaugrüne Binse (Juncus inflexus), Goldnessel (Lamium galeobdolon), Kleine Wasserlinse (Lemna minor), Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare), Hornklee (Lotus corniculatus), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Hoher Steinklee (Melilotus altissima), Wasser-Minze (Mentha aquatica), Ross-Minze (Mentha longifolia), Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides), Gewöhnliche Brunnenkresse (Nasturtium officinale), Ampfer-Knöterich (Persicaria lapathifolia), Rote Pestwurz (Petasites hybrida), Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea), Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina), Scharbockskraut (Ranunculus ficaria), Wolliger Hahnenfuß (Ranunculus lanuginosus), Schatten-Steinbrech (Saxifraga umbrosa), Waldsimse (Scirpus sylvaticus), Geflügelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa), Rote Lichtnelke (Silene dioica), Wald-Ziest (Stachys sylvatica), Gewöhnlicher Beinwell (Symphytum officinale), Huflattich (Tussilago farfara), Breitblättriger Rohrkolben (Typha latifolia), Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis agg.), Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica), Bachbunge (Veronica beccabunga), Wohlriechendes Veilchen (Viola odorata)

Problempflanzen = Invasive Neophyten (0,3% Deckungsanteil): Schlanke Karde (Dipsacus strigosus), Japanischer Flügelknöterich (Fallopia japonica), Bewimpertes Franzosenkraut (Galinsoga ciliata), Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera), Großblütige, frühblühende Gauklerblume (Mimulus sp.), Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)

Besondere Pflanzengesellschaften: 

  •  Hartholzauwald (Alno-Ulmion minoris Br.-Bl. et Tx. 43)

  •  Mädesüß-Hochstaudenflur (Filipendulion Seg. 66, Art. 13 d BayNatSchG)

  •  Großröhricht (Phragmition W. Koch 26, Art. 13 d BayNatSchG)

  •  Schlankseggenried (Caricetum gracilis Alm. 29, 13d)

  •  Kleinröhricht (Sparganio-Glycerietum fluitantis Br.-Bl. 25)

  •  Quellfluren (Montio-Cardaminetalia Pawl. 28, Art. 13 d BayNatSchG)

  •   Wasserpflanzengesellschaften (Potamogetonetalia pectinati W. Koch 26)

Fauna (ohne gefährdete Arten, s. o.):  Zilpzalp (Phylloscopus collybita), Zaunkönig (Troglodytes troglodytes), in LBV, 2000 werden 30 Brutvogelarten angegeben; Amphibien: Grasfrosch (Rana temporaria), Erdkröte (Bufo bufo)

Besondere Strukturen:

  •  offene Rohböde

  •  Baumhöhlen

  •  Totholz

  •  dickstämmige Bäume (über 75 cm Stammdurchmesser)

  •  naturnahe Sickerquellen

  •  wechselnde Bettbreite und Strömung

  •  Schlick-, Schlammufer

  •  Kiesbank

36.3 Nutzungen und Konflikte

Nutzung/Pflege/Zustand

Konflikt

Begründung

Unangeleinte Hunde

stark

Entlang der Brunnbachleite werden abschnitt-sweise beträchtliche Kotmengen am Uferrand abgesetzt, Uferfluren und Gewässer werden dadurch erheblich beeinträchtigt

Hundesuhlen

mäßig bis stark

Verunreinigung, Trübung  und Eutrophierung des nährstoffarmen Quellwassers, Verschlammung des Bachbetts, Trittschäden

Eutrophierung durch angrenzende Nutzungen

stark

Fast vollständiger Verlust der hier einst typischen Sickerquellfluren mit niederwüchsiger Vegetation

Beim Dammbau für die Spervogelstraße wurden Quellfluren zugeschüttet.

stark

Bereits vor Jahrzehnten wurde dadurch eine schutzwürdiger Biotop zerstört, es entstand eine Barriere

Bodenverdichtung und Trittschäden im Bereich der Uferfluren

mäßig bis stark

Veränderung der natürlichen Standortverhältnisse, Artenverarmung

Vollständiges Abholzen dickstämmiger Altbäume am Gewässerrand

mäßig bis stark

Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und Verlust der Altbäume als Lebensraum für bedrohte Tierarten

Verrohrungen

mäßig

Einschränkung der Durchgängigkeit

Mechanisches Entkrauten der Bachsohle

mäßig

Störung der Bachökologie

Neuanlage des Oberlaufs

gering

Erweiterung des Gewässerlebensraums mit naturnäheren Uferstreifen als vorher, gleichzeitig wurden aber standortfremde Arten eingebracht.

Naturkundliche Beobachtungen, Spielen von Kindern am Bach

konfliktfrei

 

Spazierengehen auf der Brunnbachleite

konfliktfrei

 

 

36.4 Pflege- und Maßnahmevorschläge

  • Im Bereich der wertvollsten Quellen mit Vorkommen des weltweit einzigen Vorkommens der Bayerischen Zwergdeckel-Schnecke (Sadleriana bavarica) sollte der angrenzende Spazierweg auf die gegenüber liegende Seite des Brunnbachs verlagert werden, um die fortschreitenden Trittschäden durch Besucher und frei laufende Hunde zu verringern.

  • Die unmittelbaren Quellbereiche sollten wegen ihrer Trittempfindlichkeit und landesweiten Bedeutung abgesperrt werden. Dafür muss eine Lösung gefunden werden, die optisch den Landschaftseindruck nicht stört.

  • Die Öffentlichkeitskampagne, die der LBV mit seinem Projekt „Quellschutz in München“ begonnen hat, sollte fortgeführt werden.

  • Durch Ablagerung von Gartenabfällen und Gehölzschnitt im angrenzenden Hangbereich kommt es zu Nährstoffeinträgen in den Quellbach. Diese Ablagerungen sollten entfernt und Grundstücksanrainer über die ökologischen Auswirkungen ihrer Gartenabfall-Entsorgung aufgeklärt werden.

  • Beseitigung der engen Verrohrungen im Oberlauf, Anlage eines durchgängigen Bachbetts und Errichtung von Stegen