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Die
Bereiche zwischen den streng geometrisch angelegten Grabstätten werden
fast vollständig von monotonen Scherrasen eingenommen. Unregelmäßig über
das Gelände verteilt finden sich Einzelbäume unterschiedlichen Alters.
Häufigste Baumart ist der Spitz-Ahorn, daneben kommen auch zahlreiche
Robinien und einige Koniferen sowie Zuchtformen mit teils hängendem Wuchs
vor. Einige Stämme sind mit Efeu berankt, den größten Stammdurchmesser
mit ca. 100 cm hat ein als Naturdenkmal ausgewiesener Spitz-Ahorn
ungefähr in der Friedhofsmitte. Das im Nordwesten neben den Bahngleisen
befindliche Lager ist mit einer 1,8 m hohen, fast 80 m langen
Thujenhecke zum Friedhof hin abgegrenzt. Diese setzt sich südwärts als
frei wachsende Zierhecke mit buchtigen Rändern und hohem Anteil nicht
heimischer Sträucher unter einer Platanen-Baumreihe fort. Die
(potenziellen) Säume sind sowohl auf der West- als auch auf der Südseite
sogar bis 1,5 m hinter der randlichen Gräberreihe fast bis an die
Begrenzungsmauer nahezu vollständig ausgemäht. Nur ansatzweise sind lückige,
ziemlich artenarme Knoblauchsraukensäume unter dem Gehölztrauf auf der Süd-
und Ostseite ausgebildet. Die Kronen einer vorwiegend aus ziemlich dickstämmigen
Spitz-Ahornen, Eschen, Hainbuchen und anderen Laubgehölzen bestehenden
Baumreihe knapp außerhalb des Holzbretterzauns auf der Ostseite ragen bis
zu 10 m in den Friedhof herein. Darunter befinden sich am Wegrand einige
Nischen aus niedrigen, streng geschnittenen Hartriegelhecken mit Sitzbänken
und Abfallsammelflächen. Die Gräberfelder mit lockerem Baumbestand sind
vor allem im Nordteil des Friedhofs bis zu 60 cm gegenüber den Wegen erhöht.
Ca. 80% der Grabstätten sind ziemlich intensiv gepflegt und weitgehend
frei von Wildkräutern, auf 15% nehmen Wildkrautarten wenigstens 5%
Deckung ein. 5% der Grabstellen sind aufgelassen und entweder mit
Scherrasen eingesät worden oder es kommt Spontanvegetation auf. |
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Artenzusammensetzung
Vorkommen gefährdeter Arten (* = gepflanzt)
Eibe (*)
Flechten: Usnea filipendula,
Hypogymnia farinacea, Parmelia subrudecta, Parmelia tiliacea, Usnea hirta u.a.
Moose: Verwandtes Goldhaarmoos, Lyell´s
Goldhaarmoos, Stumpfblättriges
Goldhaarmoos, Blasses Goldhaarmoos,
Zwerg-Goldhaarmoos, Schönes Goldhaarmoos, Grüner Drehzahn u.a.
Gehölze
Spitz-Ahorn, Moor-Birke, Hainbuche, Blutroter Hartriegel, Buche,
Esche, Lärche, Fichte, Hybrid-Platane, Vogel-Kirsche, Vogelbeere, Thuja,
Sommer-Linde, Schnabelblättriger Schneeball
Gräser
und Kräuter
Gewöhnliche Schafgarbe, Giersch, Knoblauchsrauke, Schöllkraut,
Mutterkraut, Garten-Wolfsmilch, Wald-Erdbeere, Gundermann, Funkie, Kleinblütiges
Springkraut, Rauer Löwenzahn, Pfennigkraut, Mauerlattich, Mittlerer
Wegerich, Wohlriechendes Veilchen
Problempflanzen
= Invasive Neophyten (3%-Deckungsanteil)
Schlanke Karde, Aufrechter Sauerklee, Robinie
Besondere
Pflanzengesellschaften: keine vorhanden
Fauna:
Eichhörnchen
Besondere
Strukturen: dickstämmige Bäume (> 75 cm Durchmesser in 1 m Höhe) |