| Lage | Obergiesing, nördlich St. Bonifatius- und St. Martin-Straße, zwischen Am Giesinger Feld und Eisenbahn-Südring |
| Schutzstatus | kein Schutzgebiet |
| Mü. Stadtbiotop Nr. | 187 |
| Flächennutzung | Friedhof |
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Flächengröße |
ca. 30 ha |
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Geschichte, Geländebeschreibung, Vegetation: Der Ende des 19.
Jahrhunderts von Hans Grässel geplante Friedhof ist zusammen mit dem
Nord-, West- und Waldfriedhof der erste kommunale Stadtteilfriedhof in München.
Er ist bis heute in Betrieb. |
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Im
größten Teil des Friedhofs, außer im nordwestlichen Drittel, sind die
meisten Gräberreihen mit streng geschnittenen Hecken von 1-2 m Höhe
voneinander abgetrennt und die einzelnen Grabstätten gekammert. Neben
bereits Jahrzehnte alten, bis über 50 cm breiten Hainbuchen- und
Kornelkirschen-Hecken findet man auch neu gepflanzte, noch schmale Hecken.
Unter hochgewachsenem, ziemlich dichtem Laubbaumbestand gibt es
insbesondere im Südostteil aufwuchsschwache, unnötigerweise dennoch
recht häufig gemähte, Moosrasen. Am (von der Mahd nicht erfassten)
Stammfuß alter Bäume haben sich in den vergangenen Jahren Eiben,
vereinzelt auch Feld-Ulmen angesiedelt. Zwei hochwüchsige Feld-Ulmen mit
Efeubewuchs an den Stämmen befinden sich südseitig des Krematoriums in
einem ausgedehnten Scherrasen-Bereich, wo auch weitere dickstämmige Laubbäume
wie Rosskastanien einen lichten Hain bilden. Auffallend ist das zerstreute
Vorkommen der Baumhasel im Ostteil. Eine mehrfach unterbrochene, alleeähnliche
Säulenpappelreihe von insgesamt mehreren hundert Metern Länge wurde am
östlichen und nordöstlichen Randweg angelegt, auf einem kurzen Abschnitt
neben dem Bahngleis wurden auch Robinienreihen gepflanzt. Im
Eingangsbereich des Krematoriums findet man am Rand des gekiesten Platzes
eine recht artenreiche Pioniervegetation. |
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Gehölze Gräser
und Kräuter |
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Fauna Besondere Pflanzengesellschaften ·
Gierschfluren/Knoblauchsraukensäume Besondere Strukturen |