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Begrenzt
wird das streng gegliederte Zentrum des Parks von jeweils ca. 1 m hohe
Geländekanten, die mit Tuffsteinmauern abgestützt sind. Die nordseitig
das Plateau begrenzende Tuffmauer ist reichlich mit Laub- und auch
Lebermoosen bewachsen. In den zahlreichen Fugen gedeihen u. a. der
Zerbrechliche Blasenfarn und zwei Exemplare, der sonst aus München nicht bekannten
Hirschzunge (einzige deutsche Farn-Art mit ungeteilten Blättern).
West-
und ostseitig des Plateaus befinden sich eindrucksvolle Altbaumbestände
aus Eichen und Buchen mit z. T. abgestorbenen Stämmen und Baumhöhlen.
Die Stammbasis einiger mehrstämmiger Buchen mit gekrümmtem Wuchs
beträgt ca. 1,5 m. Leider sind die lichten Baumbestände bis auf kleine
Reste von Krautsäumen völlig abgemäht. Nur das Umfeld des Bamberger
Hauses auf der Westseite des Parks besitzt stufig aufgebaute Gehölzbestände
und artenreiche Krautsäume.
In
der nördlichen Fortsetzung der zentralen Blickachse unterhalb der
Tuffmauer verlaufen zwei parallele Wege in einem Abstand von ca. 40
Metern. An den Innenseiten der Wege sind mehrere schmale Zierrosenbeete
angeordnet. An den Außenseiten stehen Reihen alter Rosskastanien. Nördlich des
Bamberger Hauses befindet sich eine Hainbuchen-Baumreihe und ein gut 1000 m2
großes rundes
Labyrinth aus streng geschnittenen 1-2 m hohen Hainbuchen-Hecken. Der
Nordteil des Parks wird von langweiligen, weitgehend ebenen Scherrasenflächen
eingenommen. Nur auf der Westseite ist dieser Teil des Parks durch
mittelgroße Bäume und Baumgruppen, u. a. auch einen Hain aus
Schwarz-Kiefern,
etwas gegliedert.
Der
ehemalige Schwabinger Schuttberg, der aus den Trümmern des im Krieg
weitgehend
zerstörten Schwabing besteht, ist inzwischen eine reich gegliederte
Parklandschaft geworden, die sich landschaftlich an den Luitpoldpark
anschließt. Die Ostflanke des Hügels ist sehr steil und vollständig mit
einem artenreichen Gehölzbestand mit lichter Strauchschicht bewachsen.
Die Krautschicht der Gehölze besteht vorwiegend aus Giersch und Goldnessel. Auf dem ebenfalls von Gehölzbeständen mit vorwiegend
dichter Strauchschicht geprägten Westhang sind abgeflachte Bereiche und
einige bis über 2000 m2 große Lichtungen mit Ruderalfluren
eingelagert. Der wellig ausgeformte Gipfelbereich erstreckt sich auf 100
m Länge in Nord-Südrichtung, er wird vorwiegend von Asphaltwegen und
Scherrasen eingenommen. Auf der Südseite befindet sich eine von einer
niedrigen Sandsteinmauer eingerahmte Aussichtsplattform. Der zum Hangfuß
flach auslaufende Nordhang des Schuttbergs wird von üppigen, eher blütenarmen
Ruderalfluren mit Wasser-Knöterich, Acker-Winde und einem Vorkommen der
Knollen-Platterbse sowie einer im Sommer vergleichsweise blütenreichen, vom Bärenklau und Pastinak geprägten Fettwiese eingenommen.
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Artenzusammensetzung
Vorkommen gefährdeter Arten
Hirschzunge; Eibe;
Moose: Verwandtes Goldhaarmoos, Schönes Goldhaarmoos, Stumpfblättriges
Goldhaarmoos, Blasses Goldhaarmoos, Zwerg-Goldhaarmoos, Vielfruchtmoos,
Papillen-Drehzahn,
Flechten: Parmelia tiliacea, Parmelia subrudecta, Physcia
stellaris
Gehölze
Spitz-Ahorn,
Berg-Ahorn, Hänge-Birke, Hainbuche, Blutroter Hartriegel, Hasel, Pfaffenhütchen,
Buche, Hänge-Buche, Esche, Heckenkirsche, Schwarz-Kiefer, Ahornblättrige
Platane, Pappel, Hybridpappel, Kaukasische Flügelnuss, Garten-Birne,
Stiel-Eiche, Berg-Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere, Hunds-Rose,
Wein-Rose, Kratzbeere, Schwarzer Holunder, Mehlbeerbaum, Sommer-Linde, Gewöhnlicher
Schneeball
Gräser
und Kräuter
Giersch, Hunds-Petersilie, Knoblauchsrauke, Meerrettich, Gewöhnlicher
Beifuß, Mauer-Raute, Wald-Zwenke, Wehrlose Trespe, Zaun-Winde,
Acker-Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Wiesen-Flockenblume,
Taumel-Kälberkropf, Schöllkraut, Acker-Winde, Bunte Kronwicke,
Wiesen-Pippau, Zerbrechlicher Blasenfarn, Rasen-Schmiele, Ruprechtskraut,
Gewöhnliche Nelkenwurz, Wiesen-Bärenklau, Kleinblütiges Springkraut,
Weiße Taubnessel, Knollen-Platterbse, Gelbe Taubnessel, Gewöhnlicher
Hornklee, Weg-Malve, Luzerne, Kriechende Hauhechel, Pastinak, Große
Bibernelle, Wasser-Knöterich, Zottiger Klappertopf, Gewöhnliches
Leimkraut), Wiesen-Bocksbart, Feld-Klee, Schwarze Königskerze |
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Problempflanzen
= Invasive Neophyten (0,5%-Deckungsanteil):
Einjähriger Feinstrahl, Behaartes Knopfkraut, Japan-Knöterich, Robinie,
Kanadische Goldrute, Schneebeere
Besondere
Pflanzengesellschaften
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Knoblauchsrauken-Taumel-Kälberkropf-Saum
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Halbruderale Ackerwinden-Queckenrasen
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Kalkgebundene Mauerfugengesellschaften
Fauna
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Eichhörnchen, Zilpzalp, Roesels Beißschrecke, Nachtigall-Grashüpfer,
Ikarus-Bläuling
Besondere
Strukturen
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Markantes Oberflächenrelief
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Baumhöhlen
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Mauer-, Ritzenvegetation
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Dickstämmige Bäume (> 75 cmDurchmesser in 1 m Höhe)
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Hohes Blütenangebot |